meiersworld.de

Alte Texte

Einige Texte erfreuten sich im alten Text besonderer Beliebtheit. Diese werde ich Stück für Stück hier einstellen.

Warum suchen Leute nach Gilberto Hemden – Blogeintrag vom 07.11.2006:

gilbertoSeit einigen Tagen haben immer mehr Internetnutzer den Weg auf dieses Blog über den Begriff „Gilberto“ oder „Gilberto Hemden“ gefunden.

Ich habe die ganze Zeit überlegt warum? Wegen dieses Blogeintrags kann es nicht nur gewesen sein, dachte ich mir.

Die Lösung, warum Gilberto Hemden so beliebt sind, habe ich bei Anobella gefunden.

Diese hat auf einen Artikel bei n-tv verwiesen! In dem steht, dass Gilberto Hemden, die es bei Peek & Cloppenburg gibt, für 20,00 ? die besten Hemden sind.

Die Hemden sind gut, aber beschissen zu bügeln! Echt, ich bügele meine Hemden selber und die sind echt nicht die wahre Freude. Ich empfehle an dieser Stelle: Jacques Britt-Hemden. Die gibt es natürlich auch bei eBay.

Herrenschuhe Größe 39

Warum gibt es eigentlich keine vernünftige Auswahl bei Schuhen in der Größe 39 für Herren? Immer wieder stehe ich vor einer Auswahl von Vorjahresmodellen und Tretern für Superökos (haben die generell kleinere Füße weil die immer nur Müsli essen?). Ich finde in der ganzen Frankfurter-City nicht einen Schuhladen mit vernünftigen aktuellen Schuhen, jedesmal muss ich bis nach Bad Vilbel fahren und dort meine Schuhe kaufen, die dann auch noch teurer sind als die gleichen Modelle in 40.
–> Zum Orginaleintrag im alten Blog!

Ein Ausflug auf den Bioobsthof nach Nieder-Erlenbach

Statt der Badehose packten wir gestern Sophie ein und gemeinsam mit ihren Besitzern und einer Kollegin von Frau Mainbube ging es nach Nieder-Erlenbach zum Obsthof Schneider. Das Journal Frankfurt lobte ihn für seinen kreativen Umgang mit dem Apfelwein und wie es ihm gelingt aus dem Getränk mit zweifelhaftem Ruf (sauer isser) ein Stöffchen für weniger empfindliche Gaumen zu keltern. Dies gelingt ihm hauptsächlich bei seinen Sekten und Perlweinen, wobei mir z.B. der Rosé ein Tick zu lieblich daherkommt.

Mitten auf dem Obsthof sitzen die Gäste unter schattigen Apfelbäumen und können so geschützt vor der Sonne die Köstlichkeiten des Hofs genießen, wenn es denn der Geldbeutel zulässt. Der Obsthof Schneider in Nieder-Erlenbach ist nämlich ein Biogut und damit sind die eingesetzten Waren deutlich teurer. Was dazu führt, dass ein Stück Erdbeerkuchen mit einem Pott Kaffee 6,50 € kostet, wobei das Stück Kuchen 4,00 € kostet. Bio hin, Bio her, ich finde die Preise etwas – happich – und wir haben Herrn Schneider auch vor Ort auf die Preise angesprochen. Die Begründung die er uns lieferte, lag in den hohen Einsatzkosten für die eingesetzten Bioprodukte.

Nun gut, aber trotzdem kann ein Ausflug mit der Familie, unverhofft schnell, zum finanziellen Desaster werden. Denn ein Glas Rosé-Perlwein (0,2l) kostet 7,00 €, ein Zweierbembel schlägt mit 7,00 € zu. Bratwurst & Co gibt es auch nicht geschenkt. Es lohnt sich die verschiedenen Sorten einmal zu probieren und auch die Bratwurst ist lecker, aber es muss eine gewisse Bereitschaft vorhanden sein die verlangten Selbstbedienungspreise zu zahlen. Wir haben diese Bereitschaft an den Tag gelegt und hatten später noch die Möglichkeit eine Gruppe gemeinsam mit Andreas Schneider zu einer der Apfellagen zu begleiten und uns ein wenig in Sachen Bioanbau und Apfelweinproduktion weiterzubilden.

Die angebotene Führung, zu der wir netterweise hinzugebeten wurden, findet gleichzeitig mit einer Sektverkostung statt und die Gäste können dann, wie auf einem richtigen Weingut, den Sekt dort probieren, wo die Früchte für das prickelnde Stöffche gewachsen sind.

Klar muss ein Biobauer Demut mitbringen, denn ohne den Einsatz von Chemie ist der Ertrag nicht so gross, dafür darf er dann aber auch beim Verkauf seiner Produkte die Preise ein wenig höher ansetzen. Eine sicherlich gute Belohnung für die Demut. Andreas Schneider kommt frisch und herzlich rüber, hört sich die Fragen der Gäste an und plaudert auch gerne mit ihnen.

Ob aus Ananasrenette, Goldrenette oder aus Boskoop gewonnen, die Vielfalt der angebotenen Getränke macht einen Besuch zu einer geschmacklichen Erfahrungstour und ein launiger Nachmittag fließt schnell dahin. Wenn dann noch die holden Maiden ihre kleinen Erdbeerkörbchen nehmen und sich auf das Selbstpflückfeld begeben, dann haben auch die Herren der Schöpfung noch Zeit für einen Schoppen des guten Boskoop.

Selbst Sophie die aus ihrem badischen Exil auf Urlaub im Bembelrevier weilte, hatte unter den schattigen Bäumen einen vergnüglichen Nachmittag und viel Auslaufmöglichkeit.

Am Ende eines so genussvollen und informativen Nachmittags ging es dann noch an den Main um Körper und Geist mit weiteren guten Gesprächen und leckerem Essen, natürlich auch Getränken, in der Borussia zu verwöhnen und dann durften wir alle Sophie zu einem Spaziergang begleiten und die Skyline der kleinsten Metropole der Welt bewundern und feststellen – Ach, so schön ist Pana…äh….Frankfurt –