Politisches

AfD verhindern? Kein Problem! Wir können das.

Wählen gehen und die AfD verhindern! Wir können das.

Bei den hessischen Kommunalwahlen hat sich bewahrheitet, was in vielen Umfragen bereits abzulesen gewesen ist. Die Unzufriedenheit der deutschen Bevölkerung hat zwei Wege der demokratischen Kanalisierung gefunden. Nicht wählen gehen oder seine Stimme der AfD geben.

Die Leute sind nicht erst wenige Tage unzufrieden, aus dem schwäbischen Wutbürger und seinem Protest gegen Stuttgart21, den Protesten gegen neue Stromtrassen und dem Gefühl von Parteien nicht mehr verstanden zu werden, ist eine Bewegung entstanden die ein Sammelbecken der Unzufriedenen bildet. Mit Pegida und seinem politischem Arm, der AfD, hat diese Gruppe der Unzufriedenen die Möglichkeit Deutschland für die nächsten Jahre umzukrempeln und nachhaltig zu verändern.

Gestern Stuttgart21, dann der Euro, heute und morgen die Angst vor den Flüchtlingen. Gruppen die mit der Angst vor Veränderung arbeiten und dies ausnutzen gibt es in allen politischen Facetten, die braune Ecke ist, neben der gewaltbereiten linken Antifa-Front, die größte Bedrohung für ein eingelulltes demokratisches Staatswesen wie wir es gewohnt sind. Bestens versorgt, gut abgesichert und es gewohnt Demokratie in Talkshows präsentiert zu bekommen, haben wir verlernt Politik und Demokratie mitzugestalten.

Wir meckern über eine niedrige Wahlbeteiligung, sind entsetzt über die AfD und wundern uns über Brandanschläge auf Flüchtlingsheime. Nur was tun wir dagegen?
Wenig, bis nichts. Wir überlassen den Politikern von denen viele von uns genervt sind, weil es gefühlt bei unseren Berufspolitikern mehr um ihre Diäten und Versorgung geht, statt um das Gemeinwohl, das Feld der politischen Gestaltung.

Diejenigen die sich politisch aktiv einbringen, weil sie etwas verändern wollen, gehen zu den Protestparteien, schließen sich Pegida an und wählen AfD. Diese Leute beteiligen sich politisch, sie werden aktiv und nutzen ihre demokratischen Rechte. Viele von uns sind entsetzt und bezeichnen diese Leute als Nazis und Brandstifter, geistige wie reale.

Wenn wir nicht wollen, dass diese Leute unser Land umgestalten und ein Deutschland formen vor dem wir Angst haben, dann müssen wir zwei Dinge tun. Wählen gehen und politisch aktiv werden. Mitglied in einer Partei werden, mitgestalten, Dinge die uns nicht passen aus dem Ortsverband heraus ändern, selbst mal Plakate kleben, mit Freunden darüber diskutieren warum sie nicht zur Wahl gehen. Demokratie ist zum Mitmachen da und nicht zum in der Talkshow angucken.

Wenn wir den politisch aktiven am rechten Rand unser Land überlassen, weil die es sind die sich in der Fußgängerzone engagieren, während wir bei Facebook unser Entsetzen posten, dann sind wir am aufhaltsamen Aufstieg der AfD und ihrer Unterstützer selbst schuld.

Nicht die AfD verändert Deutschland, wir verändern es, wenn wir nicht zur Wahl gehen und die Hände in den Schoß legen. Wir können es schaffen, wenn wir es wollen.

Bild: Shutterstock

3 Kommentare

  1. Wir schaffen das!
    LG
    Sabienes

  2. Pinkback: Die Coolen Blogbeiträge zum Wochenteiler #11

  3. Sehr guter Beitrag wie ich finde. Jetzt müssen wir das nur noch in die Tat umsetzen. Das mit der Politik hab ich allerdings schon versucht. Hat bei mir eher zum Frust geführt. Seit dem engagiere ich mich lieber Parteiunabhängig und nur noch regional.

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