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Pastrami bei Maxie Eisen in Frankfurt

pastrami sandwich Ein Restaurant zu eröffnen ist in Frankfurt auch immer ein Risiko, denn es gibt in Mainhatten nicht gerade wenig Möglichkeiten sein Geld in einen gastronomischen Betrieb zu investieren. Konkurrenz belebt natürlich auch das Geschäft, aber es ist schon ganz gut, wenn derjenige der sich überlegt sein Geld mit dem Verkauf von Speis und Trank zu machen, damit schon ein ganz klein wenig Erfahrung hat.

Die Gebrüder Ardinast gehören in Frankfurt zu der Gruppe von Gastronomen die wissen wie es geht und dazu auch immer mal wieder eine Idee abseits des ganz klassischen Mainstreams haben.

Nun ist es ihnen mal wieder gelungen die Frankfurter Szene mit einer besonderen Idee zu überraschen und die Presse kommt aus dem Jubel kaum heraus. Selbst die F.A.Z. hat sich einem Gastronomiebetrieb gewidmet der eigentlich nur Sandwiches anbietet.

Es sind natürlich keine normalen Sandwiches, es sind Pastrami-Sandwiches. Das Pastramisandwich ist quasi etwas ganz besonders. Es ist in den USA schon lange eines der klassischen Mahlzeiten in der Mittagspause und kam einst aus Rumänien über Mitteleuropa in die USA. Es ist fester Bestandteil der jüdischen Küche, denn das Fleisch für Pastrami kommt vom Rind und wird in einer stark mit Muskat, Knoblauch, Nelkenpfeffer, Pfeffer, Paprika und Salpeter gewürzten Lake gepökelt, danach geräuchert und meist mit einer Kruste von Pfefferkörnern ummantelt. Damit der Geschmack stimmt haben die Gebrüder Ardinast und ihr Berliner Partner fast über ein halbes Jahr experimentiert, dann stimmte der Geschmack und zuerst konnten die Berliner in Pastramisandwiches beißen und nun auch die Frankfurter.

buvett_maxie_eisen In der letzten Woche konnte ich der Neugier nicht widerstehen und besuchte mit Kollege H. das Maxie Eisen, der Namensgeber ist ein Mitglied der Kosher Nostra, und mit seiner Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel auch ganz gut gelegen (meint zumindest die F.A.Z.). Das Buvette gibt sich aber auch fast schon wie ein echtes Geheimlokal, denn nur ein kleines Schild weißt auf die Lokalität hin. Neben dem normalen Gastraum (an denen die unterschiedlichsten Berufsgruppen zueinander finden) befindet sich hinter einer Türe eine Bar. Der Besuch dieser Bar steht noch aus, aber die Sandwiches habe ich bereits getestet und sie sind den Preis von 12,00 € definitiv wert. Es gehört bei den Gebrüdern Ardinast zum Konzept, dass die Kunden wirklich als solche behandelt werden. Extrawünsche werden gerne erfüllt und, obwohl das Maxie Eisen knallvoll gewesen ist, wurden wir sehr freundlich und schnell bedient. Neben den Sandwiches gibt es sehr gute Fritten und wer ein ganzes Hähnchen verspeisen möchte, der sollte bereit sein 25 € zu investieren (ein ordentlicher Preis). Daben gibt es Salate und andere Klassiker der Buvette-Küche. Gestört habe ich mich nur an den Preisen für den Wein, hier finde ich sollte die Preiskalkulation noch einmal überdacht werden.

Update vom 20. Januar 2014: Als wir am das Maxie Eisen besucht haben, hatte sich gerade eine Filmcrew des HR-Fernsehens eingefunden und hier ist das Resultat.

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