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Vom Gasthaus zum Bordell und zurück

Gestern Bordell - vorgestern Fischer Stube Das Frankfurter Bahnhofsviertel, einst von den Beker-Brüdern, als Tummelplatz für ihre Geschäfte genutzt, entwickelt sich langsam wieder zu einer Wohngegend. Immer mehr der alten Häuser werden saniert & renoviert. Es vergeht kaum ein Tag, so mein Gefühl, an dem nicht an irgendeiner Ecke ein neues Gerüst aufgezogen wird und gleichzeitig eine Plane verschwindet, hinter der sich dann eine schöne alte Fassade versteckt.

In der Moselstrasse besteht gerade die Möglichkeit Zeuge des Umgestaltungsprozess zu werden, auf Höhe von Dr. Müller, wird eines der alten Bordelle/Tabledancelokale entkernt und unter der hässlichen Leuchtreklame kommt der alte Schriftzug einer Frankfurter Gaststätte zum vorschein. Hier ist es die Fischer-Stube, die wohl einst an gleicher Stelle wie der vorherige Vergnügungstempel für eine etwas konservativere Form der Erwachsenenunterhaltung gesorgt hat.

Das was gerade im Bahnhofsviertel passiert wird ist ein klassischer Fall von Gentrifizierung, aber in diesem Fall ein durchaus positiver wie ich finde. Frankfurt hat es verdient seine Gäste mit einem schönen Viertel zu begrüßen und nicht mit Leuchtreklame und Junkies.

Ganz passend gibt es auch beim Journal Frankfurt dazu ein paar Worte.

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