Markt & Wirtschaft

Besser gut versichert

Immer wieder passiert es mir, dass ich auf dem Weg zur Arbeit als Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern nicht gerade mit viel Rücksicht behandelt werde.

Besonders schlimm ist es, wenn ich von der Bockenheimer Landstrasse ins Westend hineinfahre, dort am ReWe vorbei Richtung Westendplatz. Nicht ein Auto schafft es die Kurven in einem ordentlichen Radius zu durchfahren, alle kreuzen beim abbiegen direkt in die Gegenfahrbahn, richtig schlimm ist dabei, dass dies nicht gerade in einem langsamen Temppo geschieht. Viele der morgendlichen Westenddriver versuchen auch noch einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen, dabei ist in der Westendstrasse auch noch ein Kindergarten und eine Schule, es gibt also mehr als einen Grund nicht mit Tempo 50 durch die engen, von Baufahrzeugen zugestellten, Strassen zu fahren.

Rücksicht ist ein Fremdwort im Berufsverkehr, hier ist jeder sein eigener Herr und Meister und wer Rückicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nimmt, der ist ein Looser.

Die einzige Antwort, bzw. die beiden einzigen Antworten sind:

a) ein guter Helm
b) eine, nein, die beste Rechtsschutzversicherung

Die meisten der morgendlichen Raser sitzen nämlich auch noch in recht großen Autos, was evtl. auch auf eine gut gefüllte Kriegskasse für den Fall einer rechtlichen Auseinandersetzung schließen lässt. Mir ist klar, dass heute ein Rechtsstreit wenig mit Recht, dafür aber mehr mit der Möglichkeit einen Rechtsstreit führen zu können, zu tun hat.

Es ist deshalb unglaublich wichtig sich im Rahmen eines Versicherungschecks einmal ein paar Gedanken über die richtige Absicherung zu machen. Auf vielen Webseiten wird ein Test Rechtsschutzversicherung angboten.

Einfach mal machen! Es fühlz sich gut an richtig und gut versichert zu sein, erst recht als Radfahrer.

2 Kommentare

  1. Hiermit sprichst du vielen Fahrradfahrern, die tagtäglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, aus dem Herzen.
    Der Begriff „Gegenseitige Rücksichtnahme“ ist leider immer noch für viele Autofahrer ein großes Fremdwort.
    Daher sei allen ans Herz gelegt, sich ausreichend selbst zu schützen. Dass heißt, einen Kopfschutz und gut sichtbare Kleidung zu tragen. Und natürlich, auf die volle Funktionstüchtigkeit des Fahrrades zu achten (Licht, Bremsen, etc.). Sind diese Grundbedingungen erfüllt, hat man auch bessere Karten mit der Rechtsschutzversicherung, sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen.

  2. Das von Sandra gesagte kann ich nur unterstreichen. Als Radfahrer ist man gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern oft im Nachteil. Darum gilt es, besonders vorsichtig zu fahren, das Rad in gutem Zustand zu halten und (für den hoffentlich nicht eintretenden Notfall) verlässlich versichert zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.