Mainhatten

Lustig ist das Zigeunerleben?

zigeuner_frankfurt_dreck Ob das Zigeunerleben wirklich lustig ist, möchte ich einmal dahingestellt sein lassen, vor allem, weil es Zigeuner in der politisch korrekten Welt nicht mehr gibt. Ich spreche jetzt einfach von Menschen aus Südosteuropa, oder auch Armutseinwanderern.

Bereits vor einigen Jahren habe ich hier im Blog auf die teilweise unhaltbaren Zustände hingewiesen die sich ergeben, wenn Großfamilien aus Südosteuropa sich des Mainufers, bevorzugt auf Höhe des Spielplatzes bei der Friedensbrücke, bemächtigen und dort Quartier aufschlagen. Als ich damals darüber schrieb, hatten diese Gruppen die Büsche und Wege mit Urin und Kot überzogen. In den Jahren darauf wurde es etwas ruhiger und nun sind sie wieder da.

Gerade in den letzten Wochen in denen es etwas wärmer als gewöhnlich gewesen ist, ist der Gestank der menschlichen Ausdünstungen am frühen Morgen kaum zu ertragen gewesen.

Da sich offenbar viele Leute über die unhaltbaren Zustände beschwert hatten (siehe Foto) ist die Gruppe nun weiter gezogen. Sie haben nun offenbar, laut RheinMain ExtraTipp, auf der Zeil auf Höhe eines Schuhhauses ihre neue Bleibe gefunden. Auch dort wird wohl jede Nacht die Notdurft direkt an den Hauseingängen verrichtet. Den Mietern schlägt, so die Presse, der gleiche Geruch entgegen wie mir und anderen am Mainufer.

Persönlich habe ich mehrfach bei der Stadtpolizei und der Polizei angerufen, angeblich sind beide Polizeibehörden machtlos. Nur auf frischer Tat könnten die Täter gestellt werden.

Die Stadt lässt, anstatt diese Leute dauerhaft zu beobachten und dann dingfest zu machen, lieber jeden Tag die Stadtreinigung anrücken und die Hinterlassenschaften dieser Leute entfernen.

Ich finde es unerträglich wie sich diese Menschen benehmen, auch wenn mir klar ist, dass sie sicherlich auch lieber eine Toilette benutzen würden, anstatt einer Hauswand. Dennoch, es gibt Angebote der Stadt sich in eine Obdachlosenunterkunft zu begeben, aber diese Offerten werden offenbar ausgeschlagen. Damit steht für mich fest, dass diese Gruppe lieber den Gypsy-Stil pflegt und von einem Ort zum nächsten reist, anstatt sich bestimmten Regeln anzupassen. Wir bieten ihnen eine ordentliche Unterkunft an, mit sanitären Einrichtungen, aber sie lehnen diese wohl ab. Warum müssen wir uns dann gefallen lassen, dass sie unsere Strassen und Parks jede Nacht verunreinigen?

Die Situation dieser Menschen ist nicht schön, aber müssen wir uns jede Form des individuellen „Danebenbenehmens“ gefallen lassen, wenn es die Stadtgesellschaft Geld kostet, jeden Tag den Unrat dieser Leute zu beseitigen. Warum können wir kein Platzverbot aussprechen, warum sie nicht zwingen sich in eine Einrichtung zu begeben? Warum schaute die Politik weg und überlasst den,offenbar, machtlosen Ordnungsbehörden die Aufagbe sich um die verfehlte Europapolitik zu kümmern, bei der Länder wie Rumänien und Bulgarien wohl zu früh in die EU aufgenommen wurde.

Leidtragende sind diese Grossfamilien aus Südosteuropa und wir!

3 Kommentare

  1. Du schreibst das hier natürlich etwas provokant, aber es ist richtig, dass diese Leute zwischenzeitlich ein Unwohlsein hervorrufen! Es kann nicht sein, das sie keine Hilfe wollen!

  2. Sehr zu empfehlen ist auch Spiegel TV vom Sonntag. Genau zu diesem Thema.

  3. Siehe auch gestern den ARD-Bericht „Deutschlands neue Slums“.
    Abrufbar in der ARD Mediathek.
    http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/deutschlands-neue-slums-das-geschaeft-mit-den?documentId=16571286

    Am Elend anderer verdienen immer Leute. Und das ist das eigentliche Problem: Die Gier der Menschen, die nicht davor Halt macht andere Menschen in menschenunwürdige Situationen zu bringen.

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