Markt & Wirtschaft

Video Advertising ist nicht so nervig wie gedacht

Es ist schon eine Weile her, das ich Klemens Skibicki persönlich kennengelernt habe, aber seit diesem Abend folge ich ihm auf facebook und folge ihm und seinen Statements immer mit großem Interesse. Klemens Skibicki ist sehr stark auf das Thema Social Media fokussiert, dies ist ja auch seine Profession und dafür wird er auch immer wieder als Redner von Unternehmen gebucht, daher finde ich es ebenfalls immer spannend, wenn von ihm ein Statement zum Thema der „alten Medien“ oder anderer klassischerer Medienformate kommt.

Neulich gab es einen Post zum Thema Pre-Rolls bei Internetvideos, exakt hieß es da „frage mich gerade, ob es überhaupt jemanden gibt, der bei diesen nervigen vorgeschalten Zwangs-Video-Werbeclips auf YouTube & co NICHT auf „überspringen“ klickt sobald dies geht?“.

In meinem Köpfchen hatte ich diese Bemerkung irgendwo abgespeichert und als ich heute wieder in die heiligen Hallen meines Arbeitgebers eingetreten bin, da fiel mir dieser Satz wieder ein. Da ich bei einer Mediaagentur arbeite, wusste ich, dass diese provokante Frage eine überraschende Antwort für Klemens Skibicki haben würde.

In seiner Timeline hatten bereits einige facebook-Freunde geantwortet und das ging von..bis.

Die ersten Sekunden entscheiden. Wenn der Spot gut ist, guck ich weiter.

Finde es so nervig, hat negativen werbeeffekt…wenn fb jetzt auch mit videoads anfangen will noch mehr

Ich klick standardmäßig auf „Überspringen“ – habe mich aber schon oft dabei erwischt dies bei „interessanter“ Werbung nicht zu tun. Der Werbegott kreiert nur leider sehr selten interessante Werbung

Wenn das Video wenigstens laden würde, während man die Werbung schaut, dann würde ich den werbeclip sogar freiwillig anschauen.
kommt ganz auf die Werbung an, wenn die cool ist schau ich sie mir auch mal an

Bewegtbildwerbung im Netz ist aber entgegen der Meinung von Klemens doch mehr als akzeptiert. Studien und Auswertungen zeigen, dass ein Großteil der Nutzer (82%) sich die Spots, die übrigens in den meisten Fällen (45%) eine Länge von 20 Sekunden haben, bis zum Ende angesehen werden. VideoAds sind somit also nicht „nervig“, sondern akzeptiert und sie sorgen für eine vernünftige Refinanzierung der Inhalte die im Netz angeboten werden.

Quelle: Smartclip VideoAdvertising Report Q2/2013 und meetrics Messung Q1/2013

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