Mainhatten Politisches

Gute Ziele, schlechte Umsetzung: Blockupy könnte es besser machen

protest vor primark Gestern Abend hat der FC Bayern München deutsche Fußballgeschichte geschrieben, er gewann das Triple. Dabei wurde er von einigen tausend Fans begleitet, einige dieser Fans zündeten vor dem Spielbeginn Bengalos an. Es passierte nichts!

Einige hundert Kilometer südwestlich von Berlin gab es eine angemeldete Demonstration gegen diverse Themen, hauptsächlich ging es gegen den Kapitalismus. Etwas weniger Menschen als Bayernfans mit nach Berlin gereist waren, machten sich gegen 12.00 Uhr auf den Weg um auf der genehmigten Demonstrationsroute ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Einige der Demonstranten zündeten Feuerwerkskörper und Bengalos. Es passierte, im Gegensatz zum Fußballspiel, recht viel.

Das ich kein besonderen Freund der Blockupy-Bewegung bin, ist kein Geheimnis, dies hängt u.a. mit den Geschehnissen aus dem letzten Jahr rund um m31 zusammen, aber auch generell mit der Form des Protest. Eine Stadt zu blockieren und die Bewegungsfreiheit der Bewohner dieser Stadt einzuschränken finde ich keine besonders gelungene Art der Meinungsäußerung. Für mich ist Blockupy eine Gruppe die sich das Recht herausnimmt eine ganze Stadt in Geiselhaft zu nehmen und dies auch mit den verschiedensten Argumenten zu begründen versucht.

Blockupy, bzw. Teile der Gruppen die sich unter diesem Protestsammelbegriff organisieren haben ganz vernünftige Anliegen und es ist gut, dass diese auch in die Gesellschaft getragen werden, aber ich halte den Weg eben für falsch und ich halte Frankfurt für einen nicht besonders glücklich gewählten Ort.

Erst einmal ist Blockupy eine ziemlich diffuse Menge an Gruppen die gegen vieles sind, aber dann wenig konkret werden. Eine Demo gegen Kapitalismus, bei der ein großer Teil der Mitdemonstranten gegen Stuttgart21 ist (was haben die Leute nur gegen das Projekt? Woanders auf der Welt würden sich die Menschen freuen, wenn sie von einer hässlichen Innenstadtbebauung befreit werden. In Stuttgart demonstrieren sie dagegen und wählen sich einen grünen MP, der dann auch dafür ist), gegen die Ausbeutung der Textilarbeiter in Asien, gegen Lebensmittelspekulation, gegen die Troika, gegen Merkel, gegen, gegen, gegen. Ich sage es mal überspitzt, aus der Sicht des Werbers, das Produkt ist nicht klar definiert. Damit macht es sich die Bewegung selber schwer auf breite Zustimmung bei der Bevölkerung zu treffen, denn sie weiß ja gar nicht so genau gegen was sie jetzt sein soll.

Fangen wir doch mal mit dem Ort des Protests an: Frankfurt.

Klar, hier in Mainhatten ist die Homebase der EZB, auch viele deutsche und ausländische Banken haben ihren Sitz in der deutschen Finanzmetropole. Daraus resultiert aber auch, dass eine ganze Menge Menschen in Frankfurt und im Umland von diesen Banken leben, weil sie ihre Arbeitgeber sind.

Diese Banken sind Teil einer großen innerstädtischen, bzw. einer regionalen Wertschöpfungskette. Ob es die studentische Aushilfskellnerin ist, oder der hochbezahlte Berater, alle leben zum Teil von dem was in Frankfurt die Finanzindustrie an Geld über ihre Mitarbeiter, als Dienstleistung oder als, sicherlich viel zu geringen, Steueranteil an die Stadt bezahlen.

In dieser Stadt auf die Straße zu gehen und gegen Banken zu protestieren ist ein wenig selbstverliebt in den Protest, ich möchte fast sagen so, als ob die Feuerwehr das Fegefeuer löschen möchte und dabei auf Unterstützung des Teufels hofft. Es könnte doch einfach sein, dass sich die Menschen in der Stadt und in der Region unwohl bei dem Protest fühlen der sich gegen die Industrie richtet, die mit für ihr „täglich Brot“ sorgt.

Aus meiner Sicht ist das einer der Gründe warum Blockupy in Frankfurt nie ein wirklich gern gesehener Gast sein wird. Frankfurter an sich sind nämlich schon recht nette Gastgeber für Demos, geht es z.B. gegen rechte Deppen ist die Unterstützung in der Stadtbevölkerung recht hoch, auch wenn es hierbei auch zu Unannehmlichkeiten im Tagesverlauf kommen kann.

Die Themen: Kapitalismuskritik, Ausbeutung von Textilarbeitern und Nahrungsmittelspekulation

Kapitalismuskritik ist ein ziemlich weit gefasster Begriff und zu schwammig. Kapitalismus ist böse, aber was ist dann besser? Wenn ich mir manche Plakate ansehe, dann habe ich schon keine Lust mehr mich mit den Themen auseinanderzusetzen. Da ist dann immer von miesen Ausbeutern, Raffkes, u.a. zu lesen. Hochgehalten werden diese Plakate dann möglichst noch von Gewerkschaftlern und Linken die schon lange Zeit nicht wirklich was am System ändern, weil sie in dem System ein fester Bestandteil sind. Sie inszenieren sich als Gegenpol und schließen auf der anderen Seite mit ihren Angestellten Arbeitsverträge ab, für die sie jeden Banker am liebsten öffentlich auspeitschen lassen würden. Da geht eben bei mir ein großer Teil an Glaubwürdigkeit verloren.

Im Rahmen der Kapitalismuskritik sind die Banken das Hauptziel der Proteste. Schwierig! Denn die wahren Gewinner sind nicht immer die Banken, sondern die kleinen und feinen Hedgefonds, das sind diejenigen die das System des Aktienhandels tatsächlich missbrauchen um abartige Renditen zu erwirtschaften. Sie setzen einen Kreislauf in Bewegung der auch normale Banken dazu bewegt atypisch zu investieren, weil auch die Kunden der Sparkasse nicht mehr mit der 2,5%-igen Rendite aus Bundesschatzbriefen zufrieden sind.

Zielgenauer ausgerichteter Protest gegen die Urheber würde den Protest klarer machen und die Demos müssten dann wohl in London und New York, bzw. auf irgendwelchen Inseln in der Karibik stattfinden. Hier ist die Anreise zugegeben etwas schwierig, dafür dürften dort die Polizeibehörden mit dem Ansturm einer gesamten FC-Bayern-Fankurve (zahlenmäßig) deutlich überfordert sein. In der Karibik ist die Gefahr Regenschirme zu benutze auch nicht so hoch, wie in London, New York oder Frankfurt.

Dann wird gegen Nahrungsmittelspekulation protestiert! Ein superwichtiges Thema, aber auch hier relativ blind und grob wird die Zentrale der Deutschen Bank belagert, als ob die Deutsche Bank der Ausgangspunkt für Nahrungsmittelspekulation ist.

Erst einmal muss doch festgehalten werden, dass börsennotierte Absicherungsgeschäfte mit Rohstoffen eigentlich eine ganz gute Idee sind, und auch schon sehr lange existieren. Landwirte haben sich früher auf diese Art und Weise den Ertrag ihrer Ernte vorab gesichert. Ein gutes Geschäft für den Landwirt und ein gutes Geschäft für den Händler. Für den Händler mit etwas mehr Risiko behaftet als für den Landwirt. Das es nun dazu kommt, dass wieder eine Gruppe von Fondsanbietern diesen Markt benutzt um, auch hier wieder überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften, ist durchaus ein Systemfehler, denn der eigentlich Zweck, die Absicherung der Ernte, wird gegen das Ziel der Renditemaximierung ausgetauscht. Ein deutlicher Fail, denn es aufzuheben gilt, aber auch hier ist Frankfurt nicht wirklich das richtige Pflaster. Die dicken Dinger drehen sich u.a. in Chicago und New York, aber da geht auch wieder keiner auf die Strasse, weil es ja die Sache mit den Ästen gibt auf denen man sitzt und die keiner absägen möchte.

Es macht also wenig Sinn eine ganze Branche, oder eine Art des Geschäfts zu verteufeln, wenn es auch gute Teile gibt. Denn auch Landwirte in der dritten Welt könnten von einem Absicherungsgeschäft profitieren.

Das Ziel müsste doch also sein die Politik zur Änderung der Regularien zu bewegen, und nicht die Händler zu blockieren. Diese agieren in einem Rahmen der ihnen von der Politik gegeben wird.

Ein weitere Schwerpunkt der für mich identifizierbar gewesen ist, die Ausbeutung der Textilarbeiter in Asien.

Ein Thema das deutlich zu verstehen ist, aber, wenn ich mir die Primarktüten-Frequenz auf der Welt so ansehe, nicht verstanden werden will. Billige Klamotten sind nun einmal geil, sie werden ja auch als Beute bezeichnet. Ganz Gruppen junger Mädchen machen sich einen Spaß daraus einen Wettstreit auszutragen wer für 25 € mehr Beute macht. Das am Ende dieser Kette ein gleichartiges Mädchen in Asien dafür einen ganzen Monat arbeiten muss, wird schnell aus den Augen verloren. Ist ja auch kein schönes Thema, und die Medien die darüber berichten sind schon lange nicht mehr im Relevant-Set dieser Zielgruppe. Wer diese Gruppe nachhaltig erreichen will muss Modeblogger, Foren für Billigeinkauf und die Eltern erreichen. Die Blockade von Geschäften bringt da wenig, höchstens den Zorn der Beutemacherinnen, denn die haben für den Zirkus der von Blockupy veranstaltet wird kein Verständnis. Am ehesten dürften wohl die Arbeiterinnen in Asien darunter leiden, denn eine geschlossene Filiale bedeutet weniger Umsatz, schlechtere Rendite und die wird am Anfang, oder ist es das Ende?, der Wertschöpfungskette wieder reingeholt: In Asien am Nähtisch!

So richtig das Anliegen ist, so verkehrt ist der Ansatz der Blockade auch hier. Die Blockupybewegung stört nicht das Bankgeschäft, sie verhindern keine Trades von Spekulanten auf Mais und keine indische Näherin profitiert von der Blockade von Billigläden auf der Frankfurter Zeil.

Wenn etwas erreicht werden soll, dann muss es die Diskussion mit den Menschen geben, ohne sie selber zu beschuldigen etwas Böses zu tun. Politiker, gerade von Links, müssen aufhören den normalen Mittelstand als Reich zu bezeichnen, sondern wirklich da ansetzen wo Reichtum zuhause ist, nicht beim Familienvater und seinem Reihenhaus.

Die Aussage „Geiz ist geil“ ist eine der schlimmsten Sprüche der Werbebranche gewesen, denn er suggerierte das wer kräftig spart am Ende der Sieger ist. Das dies wohl nicht so ist, kann heute jeder Ex-Mitarbeiter ehemals großer deutscher Hersteller von weißer Ware nachvollziehen. Hier kann eine Bewegung gegensteuern, anstatt mit martialischen Sprüchen auf die Strasse zu gehen und Städte zu blockieren.

Um am Ende wieder auf die Bengalos zu kommen, es ist mir nicht klar, was Bengalos in einem Fußballstadion zu suchen haben, aber sie gehören auch nicht auf eine friedliche Demo. Es ist mir nicht verständlich warum die Polizei sich gestern so verhalten hat. Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten hätte die Demo vielleicht noch zu einem Erfolg werden lassen, aber dafür muss eine Seite einen Anfang machen. Was natürlich schwer ist.

Wie und warum Abgeordnete die als Vermittler auftreten von der Polizei abgeführt werden können ist noch unverständlicher und sorgt bei mir für ein extrem ungutes Gefühl. Abgeordnete sin die gewählten Vertreter des Volks, vor diesen und dem Volk das sie repräsentieren, sollte auch die Polizei den nötigen Respekt mitbringen.

Unsere Presse ist frei und muss frei bleiben, es schmeckt nicht jedem was manchmal zu lesen ist und auch gerade zu Blockupy in den nächsten Tagen zu lesen sein wird. Es kann nicht sein, dass Journalisten an ihrer Arbeit gehindert werden. Dies gilt für die Polizei, aber auch für diejenigen die auf Seiten der Demonstranten agieren.

Wir sollten auch nicht alles überspitzen, der Vergleich Istanbul / Frankfurt ist kein guter Vergleich, denn er verschärft unnötig das was hier passiert ist und lenkt zu sehr von der doch deutlich größeren Gewalt in der Türkei ab.

Gestern habe ich einen Teil der Demos über die Live-Streams und Twitter verfolgen können, es ist eine große Leistung vieler Teilnehmer ein anderes Bild zu liefern, als das was über die professionellen Medien weitergereicht wird. Während dieser Zeit habe ich mit einigen mir gänzlich unbekannten Menschen über Blockupy getwittert, mal besser, mal schlechter. Ich hatte allerdings immer den Eindruck, dass hier recht vernünftige Leute am anderen Ende des Smartphones unterwegs sind. Leute die mir ihre Eindrücke geschildert haben und ihre Gründe warum sie gestern in Frankfurt gewesen sind. Alle sind hoffentlich gut, ohne Pfefferspray in den Augen, heimgekommen.

Vielleicht kann Blockupy mal seine Kommunikationsstrategie überdenken und ein besser fassbares Ziel an diejenigen kommunizieren die jetzt alle nur sagen „Och-Nö, nicht die schon wieder!.“

6 Kommentare

  1. Pinkback: Fotos + Video von Blockupy Frankfurt vom 01.06.2013 |

  2. Danke für die sehr abgewogene (beide Seiten bekommen Ihr Fett an der richtigen Stelle weg) und weiterführende (Kommunikationsstrategie) Darstellung. Ein Gedanke noch zum Thema Geiselhaft: das ist ein Preis der Demokratie, den wir uns leisten sollten solange alles nach den allseits akzeptierten Regeln abläuft. Schließlich nehmen uns Fussballspiele, Marathonläufe, Triathlonveranstaltung und andere Volksfeste ja auch bewegungstechnisch oder akkustisch in Beschlag, ohne das man im Einzelfall damit einverstanden ist.

  3. Guter Artikel, schlechter Artikel, guter Artikel, schlechter Artikel. Hm ..

    Ich bin unentschieden. Du sprichst Punkte an, die vollkommen richtig sind. Die Nähe, die zwischen den Demonstrationen in der Türkei hergestellt wird und Blockupy ist absurd, einerseits. Andererseits ist es eben die Koinzidenz zweier Ergeignisse mit kleinen Parallelen, die auffällt. Und es ist schon arg eigentümlich, wenn sich ein Regierungschef in der Türkei für den aggressiven Einsatz von Pfefferspray entschuldigt (und wenn er es auch kaum ernst gemeint hat damit) und man andererseits auch hierzulande Pfefferspray abbekommt auf einer Demo, die höchstrichterlich genehmigt wurde und wo es, wenn ich vielen ganz unterschiedlichen Quellen glauben darf, keinen berechtigten Grund gab, dermassen agressiv vorzugehen gegen die eigenen Bürger. Passt das zu einer viel gesetzteren Demokratie? Passt es, dass als Reaktion auf diese übergroße Härte niemals sowas wie eine Entschuldigung folgen wird, weil man das hierzulande einfach nicht macht? Selbst an dieser Stelle bin ich hin und her gerissen, ob ich zur Einordnung der hiesigen Vorgehensweise nicht gewillt bin, den Vergleich der Demonstrationen in der Türkai und hier zuzulassen. Das ich über das Zulassen nachdenke, dafür ist einzig die Polizei verantwortlich, die Zweifel aufkommen lässt, wie es hierzulande steht um die demokratische Freiheit jedes Einzelnen.

    Was die unklaren Ziele angeht, so muss ich Dir widersprechen. Die Ursachen und Zusammenhänge sind komplex. Jede Vereinfachung macht es noch unmöglicher, zu verstehen, wieso eigentlich gegen die Banken in der jetzigen Form demonstriert wird. Ganz und gar unsäglich finde ich, wenn Du schreibst, man könne doch nicht von den Banken leben einerseits und diese dann kritisieren. Ich überspitze jetzt mal: Dein Arbeitgeber, der Dich ernährt, darf Dich also auch locker zu einem generellen 20 Stunden Tag verpflichten (wenn ihm danach ist) und Du würdest dagegen nicht aufbegehren, nur weil Du von ihm Geld bekommst? Hä? Das ist, verzeih mir, eine krude Logik. Die meisten Leute, mich inbegriffen, die etwas haben gegen die aktuelle Art und Weise, Banken zu betreiben, haben nicht etwas gegen Banken an sich. Sie haben etwas gegen die neuen kranken Geschäftsmodelle der Banken, die zwar Gewinne erwirtschaften, sich aber kein bisschen darum scheren, dass sie vor allem und beinahe auch für alle nur Leid produzieren. Dieses Leid und auch die Kosten, die aus diesem Leid entstehen, werden dann wiederum vond er Allgemeinheit bezahlt. Die neuen Banken sind also, wenn sie auf diese neuen Geschäftsmodelle setzen, vor allem Schmarotzer und nicht Stützen der Gesellschaft. Richtig ist auch, dass man dies politisch lösen muss und genau dafür demonstrieren die Leute auf der Straße. Auch in Sachen Stuttgart 21 kann ich Kritik nachvollziehen, die sagt, dass es blödsinn ist, hunderte von Millionen von Euro auszugeben für etwas, dass keinen Mehrwert bietet. Und auf der anderen Seite fehlt dann das Geld für wichtige und richtige Projekte, weil man ein Geld überraschenderweise nur einmal ausgeben kann. Das eine gewählte Regierung, auch wenn sie inhaltlich für etwas anderes angetreten ist, nicht hingehen kann und bestehende Verträge einfach mal eben brechen kann, sollte ich einem Bewohner eines Rechtsstaates nicht erklären müssen. Sage ich mal.

    Und doch finde ich viel Gutes in Deinem Artikel. Alleine, dass Du mit Deinem Artikel versuchst von Maximalforderungen wegzukommen, die ein inhaltliches Diskutieren erst gar nicht möglich machen, ist aus meiner Sicht der absolut richtiger Weg.

    Am Ende bleibt aber auch: Wer Mist baut, muss Konsequenzen ziehen daraus. Ein Polizeichef, der für eine Strategie die Verantwortung hat, wie sie gestern gefahren wurde, der ist nicht haltbar. Und ich wüsste auch zu gerne, von wem der seine Anweisungen bekam und wie genau diese Anweisungen aussahen. Das zielt in Richtung Innenministerium. Lange Rede, kurzer Sinn: es sollte eine politische Aufarbeitung geben, namentlich also einen Untersuchungsausschuß. Es kann nicht angehen, dass die Polizei Demonstrationen stört, die richterlich genehmigt sind und die inhaltlich weitesgehend friedlich ablaufen. Würde sie jedes Mal dermassen agressiv handeln, wenn einige wenige Böller geworfen würden, würden tatsächlich etwa 75 Prozent der Bundesligaspiele entweder gar nicht oder in geräumten Stadien stattfinden. Komische Vorstellung, oder?

  4. Es wurde nur nach einem Grund gesucht die Demo zu stoppen so sieht es aus.

  5. Pinkback: Fotos + Video von Blockupy Frankfurt vom 01.06.2013 | STADTKIND

  6. Pinkback: Fotos von Blockupy in Frankfurt vom 01.06.2013 | STADTKIND

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