Mainhatten Markt & Wirtschaft

Der Trend zeigt Richtung Umland

Der Frankfurter OB Feldmann hat in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk den Bund und das Land Hessen für ihre Bemühungen in Sachen Wohnungsbau kritisiert.

„Wir geben in der Kommune mehr Geld aus, als die gesamte Landesregierung für komplett Hessen und die gesamte Bundesregierung für die gesamte Bundesrepublik.“

Im Rahmen des Gesprächs wurde OB Feldmann dafür kritisiert, dass die städtische Wohnungsbauholding auch Wohnungen bauen würde die am Ende für 11-12 €/qm vermietet würden, was den klassischen Mittelstand teilweise überfordern würde.

In Frankfurt sei Wohnraum eben eine Lizenz zum Gelddrucken antwortete Feldmann und er würde keinen Grund sehen, warum die Stadt dies der Privatwirtschaft überlassen sollte. Denn wenn die AGB Wohnungen im höheren Vermietungssegment anbieten würde, dann könnten die Einnahmen daraus die günstigeren Wohungen subventionieren. Herr Feldmann liegt damit absolut richtig, und wenn es nicht genügend Wohraum in den Innenstädten gibt, dann ist das Umland immer eine Alternative die jeder Mieter, oder Häuslabauer einmal überdenken sollte.

hauskauf-schnaeppchen-muenchen-m Immobilienscout hat für Hauskauf-Interessenten die Chancen für „Schnäppchen“ im Umland verschiedener Großstädte einmal unter die Lupe genommen. Für Frankfurt leider nicht, aber Berlin, München, Hamburg, Dresden & Stuttgart sind in ihrem Umland auf alle Fälle einen Blick wert, wenn es um ein Haus zu guten Preisen geht.

Wer es demnächst zum Beispiel näher zur Allianz Arena haben möchte und daher auf der Suche nach einem Haus in der Nähe von München ist, der erfährt das es in Bergkirchen und Feldkirchen Häuser für einen Durchschnittspreis von 385.000 €, bzw. 585.000 € gibt, anstatt der üblichen 749.000 € die in München direkt für ein Haus fällig werden.

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