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Früher Monte Carlo – heute A tavola

Früher gab es in der Diesterwegstraße (gegenüber des Lesecafé) mit dem Monte Carlo eine echte Legende unter den Frankfurter Pizzabäckern. Legendär sind die Wortgefechte zwischen Angelo Giorgione und seiner Frau gewesen, wenn Bestellungen eingingen und es ab und an hektisch wurde. Eine Pizza in der Monte Carlo zu essen bedeutete auch gleichzeitig nicht allein zu sein und ein Entertainmentprogramm der besonderen Art zu genießen, wie gesagt die Wortgefechte. Primär ging es natürlich um die Aufnahme von Nahrung, auch hier hatte das Ehepaar Giorgione die Nase ganz weit vorne. Leckere Pizzen gab hier bis zum Schluß. Nun ist in die kleine Monte Carlo, in der es nie Tische oder Stühle gab, bzw. Tische gab es im „Außenbereich“, das deutlich größere „A tavola“ eingezogen. Optisch macht sich der neue Laden durch eine auffällige rote Tür bemerkbar, geht der Gast durch diese hindurch steht er in einem Wartebereich mit einem großen Tisch und freien Blick auf den Pizzaofen und den Zubereitungsbereich, also alles wie früher nur schöner und neu!

Dort wo sich früher im Monte Carlo die Wand mit Weinflaschen befand geht es nun weiter in einen schön eingerichteten Sitzbereich mit Tischen (nomen es omen) und Stühlen! Hier wird der Gast freundlich bedient und es besteht die Möglichkeit eine typisch sachsenhäuserische Auswahl an italienischen Gerichten zu bestellen.

Hausgemachte Nudeln gibt es wahlweise mit Gambas in scharfer Tomatensauce (Fettuccine Gambaretti 12,50 €) oder mit Rinderfiletstreifen und Sahnesauce (Papardelle di Manzo 13,50 €). Wer eine Minestrone mag, der kan diesen für 4,50 € bestellen.

Zum Abschluß gibt es natürlich Panna Cotta und Tiramisu, jeweils für 4,50 €, bzw. 5,00 € zu haben. Die Weinauswahl macht einen ordentlichen Eindruck, aber getestet habe ich sie noch nicht.

Der Flair ist nun ein anderer, aber dies ist nun einmal der Lauf der Dinge und die skurillen Öffnungszeiten und die Bauarbeiten am Haus deuteten eine Veränderung bereits an.

Bei qype gehen die Meinungen über das neue A tavola auseinender und die FR hat noch einmal einen Rückblick auf 40 Jahre Monte Carlo geworfen.


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