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Weltkrieg statt Zickenkrieg

Was für ein Start für die dritte Staffel der Luxuskuppelshow von RTL, anstatt einen Bauern an die Frau zu bringen, wird ein zweifacher Vater, Model und Rechtsanwalt an die Frau, geilste Tussi, frechste Göre, ach nein die quotengeilste Tante gebracht.

Das ist nicht ganz so einfach und wenn das ganze in Recklinghausen stattfinden würde auch wenig attraktiv. Aus diesem Grund findet die Balz auch in Südafrika statt. Das ist bereits bei der ersten Staffel ein Grund gewesen sich etwas näher mit dieser Sendung zu beschäftigen, der Rahmen drumherum ist ja ansatzweise ausblendbar. Zugegeben, auch ohne berufliches Interesse, hätte ich letztes Jahr reingeschaltet und auch in 2013 konnte ich meine Finger nicht von der Fernbedienung lassen, daher kann ich auch mit der Kritik leben, dass wer dort zusieht, mindestens so doof ist, wie die die mitmachen.

Mit einer Einschränkung lasse ich diese Kritik zu, denn ich mag Südafrika nun wirklich und der Bachelor macht meistens immer ganz nette Ausflüge, welche dann als Anregung für den nächsten Urlaub am Kap dienen können.

Nun ist die zweite Staffel mit einem echten Traumstart (quotentechnisch gesehen) von 4,16 Millionen Zuschauer über das Land gerollt. Glücklicherweise wurde die intellektuelle Ehre der Republik durch die Zuseher bei der ARD (Das andere Kind) gerettet. Weltkrieg statt Zickenkrieg! Wer sich den Bachelor angesehen hat und sein TV-Karma aufbessern möchte, der kann dies in der ARD-Mediathek tun.

Wem sein TV-Karma egal ist, oder bereits durch eine Überdosis an Bauer sucht Frau und andere Sendungen auf einem so schlechten Level ist, dass selbst 52 Wochen ARTE und 3SAT keine Besserung herbeiführen können, dem sei gesagt es wird in den nächsten Folgen (vorhersehbar) spannend und dreckig aufregend.

Warum?

Gute Frage! Warum eigentlich?

Nun wer sich die Damen angesehen hat, die sich um dem zweifachen Daddy und Anwalt bemühen, die werden gemerkt haben, dass die Dichte der extrovertierten und außergewöhnlichen Ladys im Vergleich zur ersten Staffel deutlich zugenommen hat. In der ersten Staffel gab es auch Mädels mit Aktfotografieerfahrung (vor der Linse), jetzt aber tummelt sich ein ganzes Nest an Ex- Playboymädels an den Hängen von Kapstadt und zur Krönung der Truppe hat sich RTL eine wurstmachende Pornodarstellerin als Quotenhascherl ins Bachelornest geholt. Davon das Melanie bereits ihren hübschen Körper als Pornostarlet vor die Kamera geschwungen hat, ist RTL natürlich vollkommen überrascht worden.

Auch RTL wurde von diesem Detail aus Melanies Vergangenheit überrascht, aber was sie vor den Dreharbeiten zu „Der Bachelor“ 2013 gemacht hat, ist immerhin ihre Privatsache.

Ebenso überrascht dürften auch die Eltern von Melanie gewesen sein, aber wenn die liebe Tochter demnächst einen heißen Anwalt mit in die jagende Familie bringt, dann machen Mama und Papa sicherlich beide Augen zu, oder schauen sich das Traumschiff an, denn mit dem Zweiten sieht man ja besser….

Traumschiff ist natürlich ein gutes Stichwort, denn es ist natürlich ein Traum in Südafrika um einen nicht ganz unattraktiven Herren „spielen“ zu können. Die Damen müssen nett, freundlich, natürlich und bereit sein einen Mann mit zwei Kindern sexy zu finden. Das ganz eingebettet in ein paar ordentliche Zickendialoge, hier sorgt Madeleine aus der Nähe von Bonn für gute Stimmung im Boot, und nicht nur in der Balzvilla machte sie sich mit ihren Sprüchen unbeliebt, auch die deutsche Handwerkerinnung hat sich sicherlich schon eine Madeleinevodoopuppe gezimmert, denn die superschlaue Inlinerin mag keine Handwerker.

„Ich bin ein sehr intellektueller Mensch. Ich finde das sehr unattraktiv, wenn Männer dumm sind wie Knäckebrot. Mir ist ein Professor lieber als ein Elektriker. Ein Handwerker geht gar nicht.“

Nun ja, offenbar ist sie nicht auf Kohle aus, denn mancher Handwerker dürfte mehr auf dem Konto haben als ein Professor, aber dies sei hier nur am Rande erwähnt.

Die Krönung der äußerst windigen ersten Folge der zweiten Staffel ist die Begegnung von Jan mit Mignon gewesen. Eine Frau wie ein Stück Fleisch wie aus dem Bilderbuch, so macht es zumindest den Eindruck, denn die Frau mit dem französischen Vornamen bringt den Anwalt ziemlich aus der Fassung und sich dauerhaft ins Gespräch. Das Filet Mignon eine leckere Sache ist, und keine Chansonsängerin, wird sie dem Modelanwalt sicherlich noch beibringen können, aber Vorsicht, Filet Mignon ist verdammt teuer lieber Jan!

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