Reise

Der Penyal d’Ifac

Penyal d’Ifac Meerseite Es gibt ja nicht nur hässliche Bauten an der Costa Blanca um Touristen unterzubringen, auch Mutter Natur hat es ganz gut mit dieser Ecke der Welt gemeint. Der Ort Calpe hat den Penyal d’Ifac als Gabe der Natur zu bieten. Naturgemäß sammeln sich rund um einen solchen Ort auch immer Touristen, aber dieses Thema habe ich schon in meinem Blogpost von gestern behandelt. Hier soll es nur um diesen wirklich sehr schönen Felsen gehen, der sich 332 m hoch über die Küste erhebt und somit eine Art Wahrzeichen für die Region geworden ist.

Der Felsen ist über eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden und kann von Besuchern mit guter Kondition und richtigem (!) Schuhwerk bestiegen werden. Ein Tunnel sorgt heute dafür, dass die letzten Meter nicht im Luis Trenker-Stil zurückgelegt werden müssen.

Weg entlang des Penyal Am Fuß des Berges, an dem zu früheren Zeiten die Iberer, die Phönizier, die Römer und die Byzantiner siedelten, gibt es einen kleinen Weg der zu einem Spaziergang einlädt. Hier lässt sich der Ifac (ifach aus dem Arabischen für Norden) von der Meerseite bestaunen und gleichzeitig ein Blick auf das Mittelmeer werfen.
Der Weg beginnt am Ende der Parkplätze die rund um den königlichen Yachtclub angelegt sind und bietet neben einer kleinen Badebucht auch einen Spielplatz und einen Kiosk um sich eine Erfrischung oder ein Eis zu kaufen. Wobei der Besitzer (?) des Kiosk mehr an seiner Musik interessiert ist, denn an Kunden.
Wer es geschafft hat sich ein Eis oder ein Wasser zu kaufen, kann sich dann auf den Weg machen und den Ifac fast umrunden, aber eben nur fast. Nach ca. 10 Gehminuten endet der Weg an einem Felsvorsprung und es geht wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Blick auf Cape Sehenswert ist dann in Calpe eigentlich nichts mehr, der Ort wird von einigen Hotelhochhäusern direkt am Strand dominiert und der Yachthafen ist auch kein besonderer Hingucker. Es liegen hier einige Boote vor Anker die etwas größer sind als ein Jetski, aber auch keine wirklichen Besonderheiten.
Ab ins Auto und auf der Landstrasse Richtung Moraira. Der kleine Ort lebt ebenfalls vom Tourismus und hat eine nette kleine Burg als Aussichtspunkt zu bieten. Laut Reiseführer auch gastronomische Highlights, diese sind uns aber verborgen geblieben, außer es würde sich um die sechs asiatischen Lokale handeln die wir gezählt haben.

Von Moraira aus geht es dann über die Landstrasse weiter Richtung Denia, bzw. Xabia, aber dies ist ein anderes Thema.

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