Politisches

M31 in Frankfurt – Gewalt gegen Sachen ist ok?

„Die Würfe mit Farbbeuteln und Steinen auf Gebäude können wir in Anbetracht der immer brutaler werdenden sozialen Bedingungen nachvollziehen“, sagte Bündnissprecher Leo Schneider. Das Verletzen von Menschen sei aber „nicht Ziel unserer Politik“. (Zitat aus der FR-Online vom 02.04.2012)

Ich finde die beiden oben genannten Sätze muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen, denn Herr Schneider spricht ganz klar davon, dass Sachbeschädigung ein legitimes Mittel von Demonstranten ist, wenn es dem Ziel dient gegen bestimmte soziale Bedingungen zu protestieren. Sachbeschädigung ist strafbar und ich finde den Nachsatz „Menschen zu verletzen sei kein Ziel der Politik von M31“ ein Hohn, denn Herr Schneider distanziert sich nicht von der Gewalt gegen Menschen, sondern er nimmt sie hin. Keine Entschuldigung an den Polizisten der schwer verletzt wurde.

Wenn solche Menschen Demonstrationen zu verantworten haben, dann sollte der Staat solchen Organisatoren keine Demonstration mehr genehmigen, denn sie bekennen sich offenbar ganz klipp und klar zu Aktionen die gegen unser Recht verstoßen und Dritten absichtlich und mit Vorsatz Schaden zufügen.

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