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Frankfurt schlägt die Bayern und sieht nicht rot – Ein Gossip-Basketballbericht

Bereits vor einigen Wochen hörte ich, dass es ein Spitzenspiel in Frankfurt geben würde, während ich an Fußball und die Eintracht dachte, meinte Frau H. natürlich ihre Lieblingssportart Basketball. Sie besorgte dann auch die Tickets für die Spitzenbegegnung zwischen den Frankfurt Skyliners und der Basketballabteilung der Bayern aus München. Gedanklich wurde ich auf eine Niederlage der Frankfurter eingestellt, denn der FCB sei auch in Sachen Basketball eine gewisse Größe.

Vor allem sei der FCB in Sachen Basketball wegen Robin Benzing eine Bank unter dem Korb. In der FraportArena (formerly knows as Ballsporthalle) hatten sich neben einigen echten Schickeriafans der Bayern (endlich mal ein paar Leute am Sektstand), auch eine Horde von Benzingsupporters eingefunden. Neben seinen Geschwistern auch viele ehemalige Mitspieler, Freunde, Dorfbewohner und weibliche Gruppierungen in, für die Jahreszeit, zu kurzen Beinkleidern.

Alle hatten sich schöne rote T-Shirts angezogen, außer der Schwester der es wohl zu heiß in der Halle wurde und daher im auffälligen grünen Tank-Top ihr Supporterbier süffelte und mit ihren roten Haaren dann doch in der Masse unterging. Die T-Shirts hatte ein geistreicher Benzingfan mit „18.02.2012 – Frankfurt sieht rot“ bedrucken lassen.

Damit kommen wir auch zu den wichtigen Dingen dieser Begegnung, den Cheerleadern dem Spiel.

Standesgemäß gingen die Bayern mit zwei Körben und vier Punkten schnell in Führung und ich stellte mich auf eine Klatsche für die Basketballer aus meiner Heimatstadt ein, aber dann passierte wohl so etwas wie eine kleine Sensation, denn die Frankfurter Basketballer verteidigten nicht nur gut, sprich die Defensearbeit funktionierte besser als gedacht und die Korbverwertung bei den bayerischen Korblegern entwickelte sich dazu diametral. So führten die Frankfurter nach dem ersten Viertel wirklich überraschend mit einigen Punkten Vorsprung.

spielbericht frankfurt gegen bayern besketball Es ging dann munter weiter in Frankfurts guter Ballsportstubb und die Bayern schauten in den „Auszeiten“ in ein ziemlich verärgertes Gesicht ihres Startrainers Dirk Bauermann, der von der unfassbar schlechten Leistung seiner Mannschaft merklich mitgenommen schien. Eine Tatsache die den Benzingfans noch nicht aufgefallen war, denn die Euphorie für den Star aus ihrer Mitte sorgte noch für genügend realitätsentfremdendes Adrenalin, evtl. kann es aber auch am nicht endenden Bierfluss gelegen haben, dass sich die rote Front recht siegesgewiss gab.

Nach der ersten Hälfte führte Frankfurt weiter und für die Bayern wurde es langsam eng. Denn die Defensearbeit der Skyliners funktionierte weiterhin sehr gut und die Chancenverwertung der Spieler des FCB wurde nicht besser.

Im dritten Viertel machte sich dann in den Sitzreihen auf der Bank der Bayern langsam Hoffnung breit, denn die Frankfurter zeigten sich plötzlich von ihrer schwachen Seite und die Münchener Spieler konnten einige Punkte zu den führenden Frankfurtern aufholen.

Dank der starken Unterstützung der Frankfurter Fans und dem Willen zum Sieg bei den Skyliners konnte das Spiel gegen die „Weltmarkenmannschaft“ (Trainer Bauermann auf der PK) von den Frankfurtern weiter beherrscht werden. Davidson und seine Spielkollegen bereiteten den Fans in der ausverkauften FraportArena gerade in der Schlussphase ein richtig heißes Spiel bei dem der Gegner nahezu keine Möglichkeit mehr fand selber in den Offensivenmomenten wichtige Punkte zu machen. Die gute Frankfurter Defense, die starken Cheerleader, die gute Ausbeute bei Freiwürfen und eine bessere Mannschaftsleistung sorgten am Ende dafür, dass die Frankfurter einen klaren Sieg erzielen konnten.

Die mitgereisten BB (Benzing/Bayern)-Fans mussten sich am Ende der Realität stellen, und offenbar hatte Robin Benzing nicht seinen besten Tag in der Frankfurter Halle gehabt, aber auch die weiteren deutschen Nationalspieler aus den Reihen der Bayern konnten am Ende, so wie Robin Benzing, nur das Handtuch werfen und sich der Schelte ihres Trainers stellen.

Am Ende dieses erfolgreichen Sporttags für die Skyliners und die SGE ging es wieder heim ins „närrische“ Sachsenhausen um dort noch Mr. Blini, äh Eisenhart, bei einem mühevollen Sieg zusehen zu können.

Weitere Bilder von diesem und anderen Sportevents habe ich bei flickr eingestellt. Dort gibt es auch für die Fans des Danceteams noch ein paar Leckerbissen Bilder.

Am Ende dieses Blogbeitrags möchte ich noch anmerken, dass ich keinerlei Ahnung von Basketball habe und mir sicher bin, dass der ein oder andere Basketballfan den Spielverlauf aus benzingischer/bayerischer Sicht anders gesehen hat, aber von Robin Benzing (welcher mir als Außnahmespieler angekündigt worden war) bleibt nur die Erinnerung an seine zwei Foulspiele und seine traumhafte Handtucharbeit.

Die Twitterarbeit der Frankfurter Fans und der Skyliners ist übrigens noch ausbaufähig….

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