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Macht Macht erotisch?

Ob aus dem Fenster schauen sinnvoll ist, ob Macht erotisch macht oder Bargeld schmutzig ist, das sind Themen die am gestrigen Abend kurz die Welt bewegten. Zumindest für die Zuschauer und die Wortwitzduellanten des letzten Debattenduells in 2011 in der Frankfurter Romanfabrik.

Rammelvoll und ausgebucht bis auf den letzten Sitzplatz so präsentierte sich der Circus Maximus für die Freunde der gepflegten Diskussionskultur auf der Hanauer Landstraße. In der Romanfabrik ist bekanntlich eher die Kultur der intellektuellen Begeisterung beheimatet, also eine Art Eisberg mitten in der Wüste der Diskokultur auf der Frankfurter Feiermeile.

Aus diesem Grund haben die Macher der Debattenduelle sicherlich diesen Ort für die Austragung der geistreichen Wortgefechte ausgesucht, denn nach dem Austausch von geistreichen und ideenreichen Argumenten gehen auch Wortcowboys gerne mal in den Saloon um einen Drink zu nehmen.

Debattenduell? Eine Art High-Noon für Menschen die sich gerne mit anderen Wortbegeisterten treffen um über das aktuelle Geschehen in Frankfurt und dem Rest der Welt zu diskutieren und sich anstatt mit Waffen eben mit Worten messen. So möchte ich es hier einmal beschreiben, eine ernsthaftere Erläuterung findet sich bei VAEVICTIS Debattierclub Frankfurt e.V.

Anfang des Jahres durfte ich das erste Mal gemeinsam mit Martina und Dirk Engel die Bühne betreten und habe danach noch weitere drei Mal auf der Bühne der Romanfabrik mit dem Yes&-Team die wildesten Themen diskutiert. Mal Pro für die Dinge die totaler Blödsinn sind, dann wieder mal Contra für Dinge die einem am Herzen liegen. Es ist nicht einfach eine Meinung zu haben und eine andere Meinung zu vertreten, aber genau das macht den Reiz eines Debattenduells aus. Es ist der Spaß der Debatte gepaart mit der Ernsthaftigkeit eine Sache vertreten zu müssen. Das Publikum lauscht gespannt und bewertet die Teams und senkt so den Daumen oder hebt ihn. Das Verliererteam der ersten Runde darf dann wieder im Publikum seinen Platz einnehmen und wird nicht den Löwen zum Fraß vorgeworfen, eine positive Weiterentwicklung der Unterhaltskultur, gegen die die Akteure im alten Rom sicherlich auch keine Einwände gehabt hätten.

Persönlich freue ich mich diese Form des Kräftemessens entdeckt zu haben, denn es schärft die Sinne und sorgt für eine gute Möglichkeit die Teamfähigkeit und die Rhetorik weiterzuentwickeln. Ich habe tolle Leute getroffen und kennengelernt und Kolleginnen und Kollegen auch außerhalb des Arbeitsplatzes als Meister des Wortes und echte Rampensäue erleben dürfen.

Aus diesem Grund freue ich mich auf 2012 wenn wir wieder mit unserem Team von der UM in die Bütt gehen können und unsere Prickelwassersammlung erweitern können.

Lust bekommen? Hier gibt es die nächsten Termine und weitere Infos zum Debattenduell in Frankfurt!

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