Politisches

Kumulieren und panaschieren: Das ist alles Quatsch!

Wer seinen (Probe)-Wahlzettel für die Kommunalwahl 2011 in der Hand gehabt hat, der weiß was am nächsten Wochenende auf ihn zukommt. Ein gigantischer Wust von mehr Demokratie in Form von mehr als 90 Stimmen, welche auf einem landkartenartigen Wahlzettel verteilt werden dürfen.

Persönlich finde ich es eine gute Alternative zur Listenwahl, wenn wir als Souverän auch individuell darüber entscheiden können, wer wirklich als unser Vertreter ins Parlament der Städte und Gemeinden, bzw. der Landratsämter gewählt wird.

Ein Nachteil hat diese Form der „breiteren“ Demokratie; viele ältere Mitmenschen fühlen sich überfordert. Eine kleine Umfrage im Freundeskreis von Mainbubes Verwandtschaft und deren Freundeskreis mit einem Alter über 70 Jahren hat ergeben, dass manche schlicht überfordert sind und die Lust an der Wahl verlieren.

Zu der großen Frustration über die Politiker kommt nun auch noch die Angst etwas falsch zu machen und somit seine Stimme zu verschenken.

Da ich wählen gehen für eine der wichtigsten Aufgaben in einer Demokratie halte, habe ich natürlich versucht die frustrierten Wähler vom Gegenteil zu überzeugen, aber es ist nicht einfach. In manchen Augen ist dieses Wahlverfahren einfach nur Quatsch und manchmal fallen einem keine Gegenargumente mehr ein, wenn man selber schon gedacht hat: „Was ein Wahnsinn, was soll ich da jetzt machen“.

Wie seht ihr das denn, mit dem kumulieren und panaschieren?

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