Buch und eBook

Allmen und die Libellen

Ein Lebemann hat sein Geld verprasst und schafft es dennoch die Illusion des reichen Erben mit Villa und Diener am Leben zu erhalten.

Dies bedarf einiger Tricks und Kniffe, aber der Protagonist überlebt und am Ende ist er fast so etwas wie ein Held.

Ein Lebemann hat sein Geld verprasst und schafft es dennoch die Illusion des reichen Erben mit Villa und Diener am Leben zu erhalten.

Dies bedarf einiger Tricks und Kniffe, aber der Protagonist überlebt und am Ende ist er fast so etwas wie ein Held.

Martin Suter hat sich mit – Allmen und die Libellen – nicht gerade ein Denkmal der Prosa gesetzt, aber einen flott geschrieben und unterhaltsamen kleinen Krimi aus dem Milieu der Kunstkenner und Möchtegerns geschaffen.

Während laut Harald Schmidt der aktuelle Roman der deutschen Neuzeit ca. 108 Seiten hat*, kommt der neue Suter auf 194 Seiten. Damit hat Suter einen wirklich überdurchschnittlichen Roman geschrieben.

Allmen und sein Diener, werden, so verspricht es der Verlag, wohl noch öfter in der Welt der Kunstsammler aktiv werden. Eine Ankündigung die hoffentlich umgesetzt wird, denn so schnell Allmen und die Libellen auch ausgelesen sein kann, so spannend und unterhaltsam ist die Handlung im positiven Sinne.

Suter schreibt keine neuzeitlichen Romane die sich hauptsächlich mit der Eigenreflexion des Lebens des Autors beschäftigen, schlechte Beispiele für diese Art der Literatur durften die deutsche Buchleserschaft mit den strohfeuerartigen Romanen von Lobo und Herbst in Händen halten, sondern einfach gute Geschichten.

Zum Abschluß möchte ich darauf hinweisen, dass bestimmte Teile dieses Blogbeitrags nicht von mir stammen, die entsprechende Stelle habe ich entsprechend kenntlich gemacht und als Fußnote zum Text hinzugefügt.

Die Diskussion um die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg hat mich außerdem veranlasst eine entsprechende Seite mit Quellenangaben im Rahmen dieses Blogs zu führen, eine Maßnahme die sich evtl. auch auf die Auffindbarkeit dieses Blogs bei Suchmaschinen positiv auswirkt. – Anm. des Autors, Frankfurt am Main, den 20. Februar 2011.

 (*Quelle: WAMS, Kultur, S. 53, Ausgabe vom 20. Februar 2011)

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