Mainhatten

Frankfurt – Stadt am Main

Frankfurter Linien Eigentlich wollte ich heute nur ein paar schnelle Hochwasserbilder machen, aber rund um den Main gibt es eben noch einige andere interessante Motive. Der Eiserne Steg und der (Kaiser)dom, die zwei bekannten Wahrzeichen neben den Türmen der Frankfurter Banken, konnten heute im Sonnenlicht des Januarmorgens fröhlich um die Wette strahlen.

Dennoch sind auch einige Hochwasserbilder entstanden, auch wenn so mancher in Deutschland sich über das hochstehende Wasser ärgern mag, für viele (Hobby)fotografen ist es eine wunderbare Einladung zum Auslöserdrückern.
Morning Light @Mainhatten
Die Skyline lud dann ebenso dazu ein, sie auf digitales Zelluloid zu bannen, wie der reißende Strom. Ob er sich dann einst wie von Goethe beschrieben vom Eise befreit, werden wir noch sehen.
Stadt am Fluß
Eis treibt nicht auf dem Fluß der aus den fränkischen Zuflüssen regelmäßig mit Wasser gefüllt wird, aber eine Menge Sediment schleppt der Fluß mit sich und zieht eine braune Spur hinter sich her.

Nizza unter Wasser Ob sich das angereicherte Flußwasser des Mains dafür eignet die Palmen besser wachsen zu lassen, wird sich wohl erst in ein paar Monaten zeigen. Solange müssen sich die Palmen und anderen mediterranen Pflanzen im Nizza von ihren nassen Füßen erholen. Was für manchen in der heimischen Stube eine Wohltat für die Füße ist, könnte für die Ansammlung Frankfurter Palmen eine lästige Gedulsprobe sein, aber wohl eine die sie schon öfter überstanden haben.

Das Frankfurter Nizza gibt es immerhin schon seit dem 18. Jahrhundert, und seit damals ist schon einiges (Hoch)wasser den Main hinabgeflossen.
Reis(s)ender Strom
Während das Mainwasser also mit hoher Geschwindigkeit Richtung Rhein weiterreis(s)t können die Mainbewohner sich entweder mit Dämmen vor den Fluten schützen oder den Main als Schnellboot Richtung des nächsten Futterplatz zu nütze machen. So hat jeder seinen eignen Nutzen oder Schaden aus den schnell fließenden Wassern des Mains.
Schwanenruhe
Damit Frankfurt aber nicht vom Main überrolt wird, ist neben der Feuerwehr auch noch eine höhere Macht anrufbar. Während ich meine Bilder geschossen habe, riefen gerade St. Leonhard, die Dreikönigskirche und der Dom mit ihren Glocken die Frankfurter in die Kirchen. Der ein oder andere Gläubige wird sicherlich auch für einen trockenen Keller gebetet haben.
St. Leonhard
Am Ende, wenn der Main wieder seelenruhig in seinem Bett liegt, die Schiffe der Primus Linie wieder ihre Routen abfahren, die Kreuzfahrtschiffe ihr Asyl im Osthafen verlassen haben, dann werden wir Sachsenhäuser auch wieder über den Steg gehen können, um auf der anderen Seite wieder feststellen zu dürfen wie schön es doch im südlichen Frankfurt ist.
Eiserner Steg

1 Kommentar

  1. Das erste Bild ist ganz super, die Linien und der Kontrast zwischen dem Dom und der Brücke ist dir gut gelungen.

    Auch der Schwan ist super, es zeigt doch sehr schön wie die Tiere mit dem hohen Wasser umgehen.

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