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Die Steinewerfer vom Wikileakssupport

Es ist richtig, wenn sich die Unterstützer von Wikileaks zusammentun und ihren Protest artikulieren. Sie sollten dies auf der Straße, in Foren oder auf Blogs tun. Die Aktionen die dafür sorgen, dass Webseiten nicht mehr aufrufbar sind zeigen zwar, dass diese Leute sich mit dem Web auskennen, aber sie fügen den Unternehmen einen wirtschaftlichen Schaden zu.

Wenn bei einer Demo Schaufensterscheiben zu bruch gehen, dann müssen sich die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen lassen. Hier ist es nun so, dass sich die Gruppe der Wikileaksunterstützer in eine Art rechtsfreien Raum stellen wollen. Was sie tun ist gut, was Unternehmen tun ist böse.

So einfach ist die Welt nicht, und das wissen die Köpfe der Unterstützergruppe, daher ist es fatal, wenn nun neben Webseiten auf denen Unternehmen keine direkte Dienstleistung anbieten auch Unternehmen angegriffen werden, wie amazon, die mit ihrer Webseite ihren Hauptumsatz machen. Hier wird auch den Angestellten dieser Unternehmen einen Schaden zugefügt und den Konsumenten.

Protest ist ok, wenn er friedlich ist. Protest bei dem Menschen und Unternehmen ein absichtlicher wirtschaftlicher Schaden zugefügt wird ist kein „Dummer-Jungen-Streich“. Wenn der Staat dies zulässt, dann ist demnächst auch Steinewerfen eine Form des Protests mit der wir dann leben müssen?

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