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Wozu noch eine Ortskenntnisprüfung bei Taxifahrern

In den letzten Tagen hatte ich einmal wieder das zweifelhafte Vergnügen, öfter ein Taxi besteigen zu dürfen. Obwohl es wohl auch zur WM in Deutschland eine kleine Serviceoffensive gegeben hat, zumindest was das Thema Kreditkartenzahlung in Taxen angeht (Ich hatte schon früher darüber geschrieben), gibt es doch einige wirklich gravierende Mängel im Taxigewerbe (nicht nur in FFM).

Was mich immer mehr auf die Palme bringt sind die teilweise mangelnden Ortskenntnisse und noch viel schlimmer die immer schlechter werdenden Deutschkentnisse der Taxifahrer in Frankfurt.

Wozu gibt es eigentlich die Ortskundeprüfung, wenn die Jungs vorne am Steuer offenbar an kollektiver Taxleralzheimer leiden. Die meisten werfen ihr Navi an und kutschieren einen zumindest so recht sicher ans gewünschte Ziel. Irritierend ist bei diesen Fahrten meistens nur das leise Geprabbel in das Handy oder der indisch-pakistanisch-afghanische Radiosender. Die rudimentären Basisbestandteile der deutschen Sprache beruhen dann meist auf „Quittung“, „Danke“ oder „kein Kleingeld?“.

Aufgrund des erfolgreichen Einsatz von Navigationsgeräten in Taxen bin ich für eine Abschaffung der Ortskenntnisprüfung (ist ja offenbar für die Füße) und die Einführung eines Deutschtests, einer Serviceprüfung und eines regelmäßigen Checks der Aufenthaltsgenehmigung der Taxifahrer.

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