Reise

Es gibt zuviel Schuhläden in Athen, und es ist zu heiß….

„You are going to the islands?“ Diese Frage haben wir in den letzten Stunden mehrfach gehört und damit verbunden auch die Aussage, dass man darauf ein wenig neidisch sei. Dies ist kein Wunder, denn Athen schwitzt gerade ganz schön. Am Hafen von Piräus zeigte ein Thermometer gegen 11.00 Uhr 42 Grad an. Nicht nur die Athener, auch die Touristen kommen dabei ganz schön ins schwitzen.

Die Wachsoldaten am Syntagmaplatz vor dem Parlamentsgebäude sind da noch weniger um ihre historischen Uniformen und das fast zehnminütige Ritual in der prallen Sonne zu beneiden. Die Zeremonie an sich ist sehr nett anzusehen und gibt dem Parlamentsgebäude, der ehemalige Königspalast, noch einen zusätzlichen würdevollen Anstrich.

Inmitten der schwitzenden griechischen Hauptstadt liegt aber nicht nur der Verfassungsplatz, auch die Ermou, eine der Einkaufsstraßen in Athen beginnt in Sichtweite des Parlaments. Diese Straße ist aber keine normale Einkaufsstraße es ist die Einkaufshölle für Männer, denn hier gibt es definitiv zu viele Schuhläden. Ich habe auf ca. 300m Einkaufspassage ungefähr 12 Läden gezählt die Schuhe verkaufen. Für mich die bisher höchste Dichte an Schuhläden die ich weltweit feststellen konnte.

Neben Schuhläden hat die Ermou aber ein buntes Gemisch an Geschäften zu bieten, egal ob Klamotten, Kosmetik, Kinderbekleidung oder Bücher, in dieser Strasse, wird jeder Gelbeutel leerer.

An manchen Stellen präsentiert sich Athen hübsch und fein, eben wie eine Hauptstadt, aber in mancher Seitengasse kann einen schon einmal ein Schreck überkommen, denn hier sieht es auch wie nach dem Krieg, zerfallene Häuser, kaputte Wege und Straßen und sehr viele Menschen die einem den Eindruck machen, dass sie kein festes Dach haben unter dem sie Schutz finden. Zeichen der Krise, oder schon die Auswirkungen von dem was sich der griechische Staat zuviel aufgeladen hat?

Über allem thront die größte Baustelle der Stadt: Die Akropolis. Wundervoll und sehr erhaben ist sie aus allen Richtungen gut zu erkennen und wirkt wie ein Magnet auf alle Touristen.

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