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Scheinbar schön vollgefressen – Commissario Brunettis achtzehnter Fall

Buchtitel schöner schein Wieder einmal darf Guido Brunetti, noch immer ohne eigenen Computer, in der Lagune von Venedig dem Übel auf die Schliche kommen.

Diesmal richt das Übel auch noch wirklich übel, denn es geht um Müll, um giftigen, dreckigen Mafiamüll, welcher quer durch Italien gefahren wird, im Meer verklappt und auf Containerschiffen auf den Weltmeeren vor sich hin dümpelt, weil ihn keiner mehr haben will.

Brunetti steckt also mal wieder in einem echten Mafiathriller, weil sich die bösen Buben aus dem Süden des Stiefels immer mehr im guten Norden breit machen.

Glücklicherweise hat Guido aber seine Frauen um sich, welch für Glanz in der Hütte sorgen und ihn tatkräftig unterstützen, ob seine Frau mit leckerem Essen und Grappa zu jeder Tags-/ und Nachtzeit oder die allwissende Signora Elettra, die für ihren Brunetti in jedes Computersystem eindringt und ihm nützliche Informationen liefert.

Alles beim Alten, also nichts Neues an der Lagune, es wird viel gegessen, kluge Literatur zitiert, diesmal sind Cicero und seine Kollegen dran, getrunken (Wein, Espresso,Grappa) und auf die Mafia und die korrupten Politiker geschimpft.

Als kleine Beigabe gibt es die Superlifta, eine Schönheit aus Venedig welche mit einem älteren Mann zusammen ist und nach einer OP aussieht wie ein starres festgefrorenes Plastikgesicht. Eben nur ein schöner Schein hinter allem, aber auch nur ein schöner Einband, der Rest des achtzehnten Falls aus Venedig ist eher langweilig und dröge, so wie ich mich fühlen würde, wenn ich den ganzen Tag die Portionen unseres Lagunencommissario zu mir nehmen würde.

Wer Venedig mag und seine Brunettisammlung vervollständigen möchte, bei amazon gibt es auch diesen Fall als Buch und Hörbuch.

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