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Kit-Kat-Club statt Tatort

Statt eines langweiligen Tatorts mit dem Duo Inga Lürsen und Kommissar Stedefreund in der ARD ging es heute lieber mal in den Kit-Kat-Club.

Mal so richtig die sexuelle Freizügigkeit genießen und gute Musik hören, und das für nur 38 € pro Person. Dazu noch ein Gläschen Sekt und schon konnte der Abend losgehen.

Es ging heute Abend nicht in den bekannten Berliner Kit-Kat-Club, welcher sein Vorbild im Kit-Kat-Club aus dem Musical Cabaret hat. Es ging also ins Frankfurter Schauspiel und dort in die Inszenierung von Cabaret.

Eine sehr gelungene Aufführung mit einer interessanten Umsetzung des Bühnenbilds und eine tollen Trio für die drei Hauptpersonen des Stücks. Christian Bo Salle, Franziska Junge und Torben Kessler spielten ihre Rollen überzeugend und mit viel Überzeugung. Gerade Christian Bo Salle als Conférencier spielt diese Rolle nicht nur, er ist in diesem Stück der miese und ätzende Typ des Conférencier.
Torben Kessler ist ein fantastischer Clifford Bradshaw, ein gestrandeter Schriftsteller im Berlin der Vornazizeit mit dem Hang zur falschen Frau und den falschen Freunden. Die falsche Freundin, alias Sally Bowles verkörpert von Franziska Junge, ist nicht nur eine sehr schön anzusehende Sängerin, sondern auch eine tolle Darstellerin auf der Bühne.

Ein gelungener Abend, mit sexy Kostümen, einer sicherlich etwas moderneren Umsetzung des Cabaretstoffs und gerade deswegen, oder trotzdem, sehr unterhaltsam.

Hier geht es zur Webseite des Schauspiel Frankfurt.

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