Mainhatten

Deutsche Bank plant antiterroristischen Schutzwall

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen, aber die Sicherheitsexperten der Deutschen Bank wollen vor den Zwillingstürmen in der Taunusanlage einen antiterroristischen Schutzwall errichten. So berichtet es heute die FR in ihrer Print-/Onlineausgabe.

Für den Bau sollen 14 Platanen gefällt werden und im Nahbereich auch wieder aufgestellt werden.

Noch wird im zuständigen Ortsbeirat diskutiert, aber selbstverständlich sehen sich die Genossen Ratsmitglieder der CDU mit den Sicherheitsexperten auf einer Meinungsebene.

Denn der Orstvorsteher meint „Es lässt sich kaum von der Hand weisen, dass die Deutsche Bank eine herausragende Position hat und insofern besonders gefährdet ist„.

Komischweise schafft die EZB es, sich mit weniger drakonischen Maßnahmen zu schützen und diese Institution ist aus meiner Sicht mehr gefährdet als die deutsche Nummer Eins unter den Banken.

Nicht nur das 14 Bäume gefällt werden müssten, auch würde der Wall den öffentlichen Raum sicherlich nicht verschönern.

2 Kommentare

  1. Die EZB muss ja auch die Großmarkthalle „anpassen“ und ein Wassergraben ziehen, warum soll die DB kein Schutzwall bauen?

    Vorsicht Ironie!

    Die Bäume dienen doch schon als „Abwehrmauer“, warum dann diese abholzen und was hochbeschwören, was die letzten Jahren nie ausschlaggebend war?

    Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der „neue Park“ vor der DB, mit der Wallmauer, für das Fußvolk auch nicht zugänglich sein wird – auch wenn die DB es zur Zeit so verkauft (siehe dazu den Bericht in der fr-online).

    Gruß,
    Venden

  2. @Venden: Das sehe ich ebenso, der Park wird evtl. noch für Mitarbeiter betretbar sein, dann ist aber Schluß und die Union wird das Projekt als städtebaulich gelungene Integration von Abwehrmaßnahmen gegen den internationalen Terror feiern.

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