NSFW & Gossipkram

Erst Frau von Unwerths Fräuleins machen den Playboy interessant

Normalerweise macht es Spaß den Playboy durchzublättern, aber die aktuelle Januarausgabe 2010 bereitet mir gerade keine Freude.

Noch in der letzten Ausgabe glänzte die Redaktion mit ungewöhnlichen Bildstrecken, wie die von Flora Pein, einer Fotografin aus Österreich. In dieser Ausgabe lachen mich zwar die Playmates der letzten 12 Ausgaben an, und auch der Playmatekalender ist mal wieder der optimale Spindschmuck, wenn man den einen Spind hat, aber das ist es dann auch schon fast gewesen.

In der Mitte des Heftes entblättert sich die Sportfreundin Myo Ling aus Amsterdam, welche durch ihre asiatischen Gesichtszüge sicherlich einmal eine nette Abwechslung ist, aber ansonsten ist die dunkelhaarige Holländerin auf den Bildern jetzt auch nicht der Oberknaller. Da nutzt es auch nichts, dass die Jungs und Mädels vom Playboy der Meinung sind die 168cm große Amsterdamerin würde die Männer auch ohne Kampfsport umhauen.
Fräulein von Ellen von Unwerth Bildband aus dem Taschen Verlag Es ist ein kleiner, sehr gut versteckter, Artikel der die aktuelle Playboyausgabe doch noch rettet. Ganz zu Beginn auf Seite 26 geht es um das erotische Fotobildband – Fräulein – von Ellen von Unwerth. Die gebürtige Frankfurterin hat in diesem auf 1.500 Exemplare limitierten Bildband Aufnahmen von Fräuleins aus 15 Jahren Jahren versammelt. Der Taschen Verlag hat auf seiner Webseite zum Buch noch ein ganz nettes Gimmick platziert: Eine E-Card mit dem Titelmotiv des erotischen Bilderbuchs. Wer noch kein Geschenk für einen lieben Menschen hat und gleichzeitig mindestens 500 € investieren möchte, der hat mit – Fräulein – von Ellen von Unwerth eine Geschenkmöglichkeit.

Ganz anders als die Bilder im o.g. Bildband hat der Playboy die Playmates des Jahres 2009 abgelichtet. Als Haremsdamen aus 1001 Nacht. Wahnsinnig einfallsreich und eher einen Gähner wert, denn einen tosenden Applaus. Dennoch ist die Ansammlung von so viel schöner Frauen ein Augenschmaus und die Frage nach einem eigenen Harem stellt sich für wenige Sekunden, aber wenn selbst die Jungs in Dubai pleite gehen, dann ist die Idee eines eigenen Harems doch nicht ganz super :-).

Was bietet uns der Januarplayboy noch, außer entblößten Kung-Fu-Brüsten aus Amsterdam und verhüllten Playboyhasen im Harem? Ein Interview mit Bobbele. Boris Becker darf ein wenig darüber erzählen was für ein fleißiges Kerlchen er ist und wie rattenscharf früher alle Steffi Graf gefunden haben. Ein wenig Mitleid darf der Playboyleser mit Boris Becker haben, wenn er von seinen anstrengenden Arbeitstagen erzählt. Ein Getriebener zwischen London, Zürich und Berlin; und dazu noch in jeder Stadt eine Mahlzeit einnehmen. Gut, oder besser gesagt nicht gut, aber ein so flaches Gespräch über das Leben von BB passt dann eben in das Gesamtbild einer eher einschläfernden Bunnyausgabe.

Denn weder der Artikel über das P1 und der Sexrückblick 2009 (ohne Kerner und Gottschalk ) machen den Januarplayboy zu einem Red-Bull unter den Zeitschriften.

Es bleibt also nur die Hoffnung auf eine bessere Ausgabe im Februar, damit Männer wieder Spaß haben.

dreaming -aktfotografie Für Spaß und ein erotisches Abschlussbild sorgt für Euch, die liebe Leserschaft, der Fotogeselle aus der Fotocommunity mit diesem Bild von Model EnJoy. Unter dem Titel „Dreaming“ hat der Fotogeselle dieses Bild in der Fotocommunity in 2007 veröffentlich und meiersworld.de freundlicherweise die Veröffentlichung erlaubt.


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