NSFW & Gossipkram

Blumengruß, heiße Skihasen und Eva Green

Blumengruss vom 21 November 2009 Blumen, Boy Toys, Risotto und Skihasen. Eine ungewöhnliche Kombination? Ja, denn ich muss irgendwie ein paar Themen in einen Blogbeitrag bekommen und da gibt es dann eben schon einmal ungewöhnliche Kombinationen.

Der Blumengruss verbindet sich also heute mit einer kurzen Kritik zum neuen Playboy, einem Loblied über selbstgemachtes Risotto & die Wiederentdeckung von Eva Green.

Der neue Playboy hat auf seinem Cover drei ganz hübsche Skihasen. Für mich als Nichtskifahrer eine ganz angenehme Verbindung zum weißen Sport. Erfreulicherweise hat der Playboy diesmal darauf verzichtet einen B-Promi auf dem Cover abzubilden, echte Frauen sind doch viel interessanter. Statt Promis die nur dadurch wieder in aller Munde sind, weil sie auf dem Playboycover sind, haben es nun also neun attraktive Skilehrerinnen in den Playboy geschafft. playboy_titelbild_dezember Das bestimmte Berufsgruppen sich im Playboy zeigen ist nicht neu. So ist auch nicht der Playboy auf die Idee gekommen sich Skilehrerinnen als Models zu suchen, sondern die Damen sind auch im österreichischen Skilehererinnekalender zu sehen. Die neun Damen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen sind auf alle Fälle eine gute Idee gewesen. Unter www.skilehrerinnen.at gibt es den Kalender logischerweise zu bestellen. Fast noch interssanter als das Berliner Playmate Sabine-Marie Schmidt ist das Special über Uhren. Prominente erzählen welche Uhr ihre Liebste ist.

Dazu ein sehr gelungener Artikel über die sächischen Uhrenmanufakturen, denn schöne und wertvolle Uhren müssen nicht zwingend aus der Schweiz kommen, auch in Deutschland werden tolle Uhren hergestellt und wer sich einmal bei Lang & Heyne oder Nomos umgesehen hat, der wird sicherlich einen neuen Weihnachtswunsch haben, eine schöne Uhr.

Schöne Uhren und schöne Frauen, diesmal also eine ideal Kombination im Playboy. Mehr ist es aber auch nicht geworden, denn nach den Uhren kommt eine endlos lange Promstrecke für Männerweihnachswünsche (der GQ ist übrigens auch nichts anderes eingefallen), ein Gespäch mit Roland Emmerich rundet den Dezemberplayboy ab. Über die hübsche Berlinerin, die netterweise auch noch dunkelhaarig ist, und sich auf dem Centerfold räkelt muss nicht viel gesagt werden, außer das es eine gelungene Fotostrecke ist und der Fotograf hochwertige Arbeit abgeliefert hat. Playboy, eben alles was Männern Spaß macht!

Unter dem Begriff – selbstbewusste Erotik – wagt sich der Playboy auch noch an ein kleines, aber gelungenes, Experiment. Die Fotokünstlerin Flora Pein lichtet sich selber ab und diese Bilder druckt der Playboy ab. Gelungen! Dies ist es, was den Playboy von anderen Männerzeitschriften abhebt.

toyboys oder wie die gq schreibt, mothers i like to fuck - milf Abheben ist ein guter Übergang zum nächsten Themenkomplex. Denn abheben wollen wohl aktuell auch viele Frauen über 40. Die suchen sich nämlich sogenannte Toy Boys, so wie es Madonne mit ihrem Jesus vormacht und Demi Moore mit ihrem Ashton. In diesem Zusammenhang zitiert dann die für Frauenthemen bekannte Zeitschrift GQ „Im Pornoslang heißt das neue Sexideal – MILF– Mothers i like to fuck“, damit schafft es die GQ dieses gesellschaftspolitisch interessante Thema auf einen einzigen Punkt zu reduzieren, aber wenn wundert das auch bei einer Zeitschrift die sich als Männermagazin mit Niveau versteht, aber eigentlich eine SuperIllu für die Zielgruppe HHNE>4000 € ist.

Damit es hier auch mit den Themen weitergeht die Google mag (Erotik und die Erwähnung von Frauennamen im Zusammenhang mit Playboy ist da schon hilfreich, stellte auch schon die FAZ fest), möchte ich mich nun der Wiederentdeckung von Eva Green widmen. Eva Green hat sich zwar noch nicht für den Playboy ausgezogen, aber neulich unterhielt ich mich mit Frau Mainbube über den Film „Die Träumer“, dabei kam zur Sprache, dass die Darstellerin der Isabelle identisch ist mit der Darstellerin der Vesper Lynd aus Casino Royal. Da wunderte ich mich dann doch, weil ich sie in Casino Royal nicht wiedererkannt habe, aber dafür ist es nun wie eine Wiederentdeckung. Da der US-amerikanische Playboy eine etwas weniger feine Internetpräsenz vorzuweisen hat, als die deutsche Ausgabe, gibt es dort auch eine sehr interessante Filmarchivfunktion. In diesem Archiv gibt es dann auch einen kurzen Ausschnitt aus „Die Träumer“ in der sich jeder von dem überzeugen kann, was er bei Casino Royal verpasst hat. Wer kein Eva Green-Fan/Freund ist, kann sich an den 196 anderen Filmchen erfreuen.

An Filmchen zu erfreuen haben Frau Mainbube und ich gestern Abend auch probiert. Als Maxdome-Nutzer haben wir uns bei selbstgemachten Risotto versucht an dem Film Womanizer zu erfreuen. Nur da gibt es wenig zu erfreuen, denn der Film ist eine grausame Abwandlung von Dickens Weihnachtsmärchen, bei dem Weihnachten durch Sexgespielinnen Freundinnen ausgetauscht wurde.

olivenoel, bio olivenöl aus samos Wir sahen uns also dieses grausame Spektakel an und konnten uns wenig daran erfreuen. Glücklicherweise hatten wir uns vorher in der Küche mit der Auswahl von gutem Olivenöl beschäftigt (Bio aus Samos) und feinen Parmesan gerieben. Die Weinauswahl stand schon und so mussten wir nur noch darüber nachdenken welchen Wein wir an das Risotto selber geben. Diese Entscheidung hatten wir auch schnell gefällt. Reste eines Chardonnay von Spiess gaben dem Risotto den entsprechenden Pfiff. (Jamie Oliver empfiehlt Wermut, aber das sehe ich anders.)
chardonnay von spiess

Glücklicherweise konnten wir uns später noch jeder einem Buch widmen.

1 Kommentar

  1. Pinkback: Der Trend zum Jungmann (aka Toy Boy) « An uns liegts nicht

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