Mainhatten

Die Stadt, der Imbiss und das Gastroeinerlei

„Erst der Pflasterstrand und nun der Hamburger Imbiss am Eschenheimer Turm, wenn es um individuelle Gastronomie geht, dann legt sich die Stadtverwaltung richtig ins Zeug. Nur leider meistens gegen die Interessen der Bürger. Frau Roth und ihr schwarz-grüner Magistrat geben sich alle Mühe aus Frankfurt eine trostlose Stadt in Sachen Gastro zu machen. Wohl weil die Damen und Herren sich nur noch selten unter die Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt mischen fehlt es wohl an einem gehörigen Maß an Realität. Wir wollen nicht alle bei Burger King & Co. essen. Auch möchten wir nicht, dass alle Gastronomiebetriebe von drei bis fünf Gastropaten betrieben werden, die uns mit ihrem Speisekarteneinheitsbrei langweilen.

Es muss Nischen und außergewöhnliche Ecken geben, nicht nur im Bahnhofsviertel, dort sieht die Stadt wohl den klassischen Platz für einen Hamburger Imbiss, sondern auch dort wo das Leben der Mittelschicht sich abspielt.

Die Sünden der Stadt in Sachen Gastronomie sind vielfältig, der Pflasterstrand muss einem In-Place weichen, der Hamburger-Imbiss der Kunst und ein Gastronom wie der Betreiber der Restaurant Paris im Literaturhaus muss wegen der Baustelle vor seiner Haustür den Betrieb an das nun langweilige Goldmundteam abgeben.

Es reicht wirklich Frau Roth! Sie sollten mal wieder mit ihrem Magistrat dem Volk aufs Maul und den Teller schauen, wir wollen nicht alle Feldsalätchen an Crevettenbla-bla mit Champagnermousse.“

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