Reise

Das Konzept der Druckerfirmen am „Papa Beach“

strand_papa_beach_samos Ob sich jemand vom Papa Beach auf Samos absichtlich am Konzept der Druckerhersteller orientiert hat, oder ob es purer Zufall ist, es ist auf alle Fälle der Beweis, dass mit billigen Druckern und preislich am oberen Limit zu verkaufenden Druckerpatronen ein gutes Geschäft zu machen ist, auch dann wenn es auf Strandliegen und Restaurantangebote angewendet wird. Die Liegen sind in diesem Fall die Drucker, die Patronen das Essen und Trinken.

Die Betreiber von Papa Beach handeln allerdings nicht wie die Drucker-/Patronenanbieter und strand_papa_beach_samos verwenden die Strategie des maximalen Preises, eher die Strategie des zu vertretenden Preises in Verbindung mit Kundenbindungsmaßnahmen wie aus dem Lehrbuch. Wer sich fragt warum es bei ihm in der Firma mit der Kundenbindung nicht läuft: Buchen sie einen Flug Samos (der Drei-Lettercode ist SMI für die Suchmaschine) und besuchen sie Papa Beach!

Der kleine Strand etwas außerhalb von Ireon ist nicht nur schön, er ist auch sauber gemanagt. Vor einigen Jahren gab es einige Liegen, ein kleines Restaurant und ein nettes Team rund um das Herz dieser Beachcompany – Maria.

Maria ist die Mutter von „The Beach“, neben dem Popen der hier nicht als Marketinggag für den Namen herhalten muss, sondern als echter Beteiligter und der Strandgeistliche.

Zwischenzeitlich gibt es hier 40 Liegen und das kleine Restaurant bietet eine etwas größere Auswahl an Speisen und Getränken an, als zur Startzeit. Verschiedene Dinge sind aber, glücklicherweise, gleichgeblieben. Maria mag ihre Gäste und vertraut ihnen. Sie sind ihre Freunde auf Zeit und so behandelt sie einen auch. Es gibt eine Begrüßung am frühen Morgen, ein netter Abschiedsruf wenn sich am Abend die müden Strandkrieger auf den Weg zu Saganaki und über dem Holzfeuer lieblos zubereiteten Fisch machen.

Dazwischen läuft das volle Programm eines perfekt eingespielten Teams und das Herzstück dabei ist der Drucker, also die Liege! Das Hauptproblem ist die Entfernung, diese ist zwar mit dem Auto recht fix überbrückbar, aber nicht jeder mietet sich ein Auto oder einen Roller. Die ca. 900m Fußweg führen über einen von der Sonne sehr geliebten Weg und vom Wind gemiedenen, eine Kombination die sich schon am frühen Morgen mit unangenehm hohen Temperaturen aufwartet. Um dieses Problem zu lösen wurde die Liege zu einem unschlagbar niedrigen Preis angeboten. Zwei Liegen and one Umbrella kosten nur 5 € am Tag. Dieser wahnsinnig günstige Preis lockt schon immer eine treue Fangemeinde an den Strand.
Das Konzept geht auf, das blaue Meer, die kleine Bucht, naturbelassene Schattenspender in Form von hohen Bäumen und kostengünstige Liegen als Einstiegsdroge in Marias Strandwelt.

Wer als Urlauber auf den Liegen vor sich hindöst, wird gerne die Annehmlichkeiten des Strandes annehmen, die saubere Toilette (Männlein & Weiblein), das reichhaltige Essensangebot, die Auswahl an Zeitschriften, Büchern und Gesellschaftsspielen die bereit gehalten werden. Liegengeblieben Strandartikel werden nicht weggeschmissen, sondern aufgehoben. Wer seine Badelatschen vergessen hat, kein Problem, ein großer Korb voll mit Utensilien hilft weiter. Die Umkleidekabine und die Duschen sorgen für einen reibungslosen Strandtag.

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