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Marrakesch Tag Eins

blick aus dem condor flug de 2276 auf die landschaft bei marrkesch Es ist überraschenderweise sehr grün was sich unter mir auf der Erde als Marokko abzeichnet. Die starken Regenfälle der vergangenen Monate und Wochen haben das Land so in eine kleine grüne Oase verwandelt und mein Bild von Marokko beginnt sich schon beim Blick aus dem Flugzeugfenster zu verändern.

Am Flughafen die nächste Überraschung, ein schickes und modernes Terminal empfängt die Gäste die sich die „Rote“, wie Marrakesch auch genannt wird, ansehen wollen.

Vom Airport geht es mit dem Abholdienst vom Hotel rund um die alte Stadtmauer bis wir an einem der Stadttore zum halten kommen und vom Besitzer unseres Riads abgeholt werden. Wie von Zauberhand verschwinden unsere Koffer im Gewusel der Altstadt von Marrakesch. Nur wenige Minuten von der Medina entfernt sitzen wir auf einer ruhigen Dachterrasse und genießen den ersten Minztee des Tages. Die wärmenden Sonnenstrahlen und der Geruch dieser Stadt machen sofort Lust auf eine kleine Exkursion durch die engen Gassen dieser aufregenden und so ganz anderen Stadt. esel, mofa und füsse Alte Häuschen im arabischen Stil stehen neben den hässlichen Zementbuden der Neuzeit. Überall öffnen in den kleinen Häusern nun die Geschäfte wieder und es beginnt bald an jeder Ecke nach anderen Dingen zu riechen, dort ein Fleischspieß, da ein Stück frisches Fettgebäck und da ein Laden mit tortenartigen Kalorienbomben, daneben der Dealer für Sanyogeräte, dann ein Schreiner und plötzlich ein Wagen mit frischem Fisch. Die angenehme Geruchswelt die dabei im Kopf entsteht, wird immer wieder von den laut hupenden und stinkenden Mopeds auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das Moped ist das Fortbewegungsmittel neben den eigenen Füßen und einigen Fahrrädern. Transportiert wird alles was es zu transportieren gibt und waghalsige Ausweichmanöver gehören für Touristen wie für Einheimische zum Überlebenstraining in den sich langsam immer stärker füllenden Gassen.

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