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Das schlechte Gewissen spendet mit

Mein Vater hat mir schon als kleines Kind gesagt, dass an Weihnachten der Klingelbeutel immer besonders gut gefüllt ist. Einmal weil an Weihnachten mehr Menschen in die Kirche gehen und weil viele mit einer kräftigen Kollekte versuchen ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Eine Art Mini-Ablass am Heiligen Abend gegen eine kräftige Geldspende.

Nun diese Theorie ist am Weihnachtsabend teilweise durch den sichtbaren Füllgrad des Klingelbeutels optisch belegbar, aber die zahlenmäßige Belegbarkeit hatte sich bis heute bei mir noch nicht eingestellt. Das mehr gegeben wird ist logisch, ich rechnete für mich immer mit 10-20% mehr.

Nun blättere ich am gestrigen Abend im Gemeindeblättchen und finde eine Aufstellung über die Höhe der Kollekten im Dezember. Mich hat es fast umgehauen, denn der durchschnittliche Kollektenwert von 338 € wurde am Heiligen Abend um das mehr als 26-fache überschritten. Ein mehr als eindeutiger Beweis für die Spendenfreudigkeit der Christenheit am Abend von Jesugeburt, aber wenn ich mir ansehe was am 25.12.2009 im Klingelbeutel landete, nämlich nur 216,32 €, dann glaube ich auch ein wenig an die Theorie meines Vaters.

kollekten im dezember

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