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Fucking Berlin, über das Leben als Hure & Studentin

Da hat es ein Buch auf den bezeichnenden Platz 6 in der Spiegel-Bestsellerliste geschafft der sich als „Sachbuch“ dem Thema käufliche Liebe widmet.
Eine italienische Studentin erzählt auf ca. 280 Seiten von ihrem Leben als Studentin und Teilzeithure. Mit einem roten Herzchen auf der Titelseite und dem Titel –Fucking Berlin- kommt das Buch natürlich auch sehr marktschreierisch daher und die Marketingleute von Ullstein haben ihre Hausaufgaben gut gemacht, denn ein Platz Sechs als Sachbuch für einen autobiographisches Werk über das Leben von Sonia Rossi, wie es wohl mehr als einmal in Deutschland vorkommt, ist eine gute Leistung für das ansonsten eher unspektakuläre Buch über ein junges Mädchen aus Italien, dass über Handmassage zur Nutte wird die sich den Lebensunterhalt mit ihrem Körper verdient. Dabei ihren polnischen Ehemann, der nichts anderes außer kiffen und saufen im Kopf hat, durchbringt und es tatsächlich schafft ihr Studium halbwegs vernünftig durchzuziehen.
Für Otto Normal – Bürger liest sich das Buch wie ein kleiner Leitfaden über Prostitution in Deutschland. Die Preise sind in Berlin niedrig und in Freiburg und in Zürich besser. Wer wirklich was verdienen will muss Dinge tun die frau evtl. nicht tun möchte.

Natürlich kommt auch Liebe im Buch vor, die Liebe zu Freiern, die es nicht geben darf, die Liebe zu einem anderen Mann und die erlöschende Liebe zu dem Vater ihres Kindes.

Das Buch ist eine Aufarbeitung eines schwierigen Lebens zwischen Puff, Kinderzimmer, Hinterzimmer & Mensa. Es ist interessant zu lesen wie das Leben einer Frau aussieht die in Laufhäusern, Bordellen und Massagesalons ihr Geld verdient, aber es endet fast wie ein Roman mit Happy End und da ist die Frage ob das so realistisch ist.

Fucking Berlin gibt es bei amazon.de zu bestellen.

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