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Liebeslieder und Arbeiterlieder

Max Raabe und sein Palastorchester begleitete mich am gestrigen Abend in der Lanxess Arena in Köln. Eine sehr schöne und äußerst angenehme Abendbegleitung. Die Lieder aus den zwanziger und dreißiger Jahren haben nicht einen Hauch an Aktualität verloren. Viele der vorgetragenen Stücke hatten ihren Ursprung zu einer Zeit in der die Wirtschaft ebenso rasend schnell auf den Abgrund zuraste wie es der Dax aktuell auf sein Vier-Jahres-Tief tut.

Zu einem solchen Abend gehört natürlich auch die richtige Garderobe, und ich habe nicht schlecht gestaunt, als meine Begleitung in einem schwarzen Abendkleid vor mir stand und sich daran sichtlich wohl fühlte. Die umstehenden Herren fanden das Kleid ebenso hübsch wie ich und so startete ein fulminater Abend an dem es auf der Bühne nicht so stürmisch zuging wie draußen, aber dafür wesentlich angenehmer und gefühlvoller.

Der beste Spruch des Abend, der von Max Raabe kam, lautete: „Liebenslieder können immer und überall gehört werden, auch bei der Arbeit. Arbeiterlieder hingegen hört man selten bei der Liebe

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