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Kleine Zeitreise: Die europäische Presse von morgen zum Sieg der DFB-Elf

Deutschland gegen Spanien im Finale der EM, wer hätte das gedacht? Nun, die Spanier sind sicherlich die Favoriten in diesem Match, aber Jogi Löw wird die Kicker um Michael Ballack schon gut auf die Ballkünstler aus Spanien eingestellt haben, daher habe ich mir schon einmal erlaubt eine kleine Zeitreise anzutreten und freue mich hier die Meinung der europäischen Presse zum Sieg der deutschen Mannschaft über Spanien veröffentlichen zu können:

Spanien: Welch eine Schmach in Wien, die deutschen Ballarbeiter triumphierten über die Seleccion in einer Art und Weise, wie wir es uns nie gewünscht hätten. Warum muss schon wieder harte Ballarbeit über die Kunst des Fußballspiels obsiegen? Hatten wir es uns nicht verdient mit schönen Pässen, tollen Flanken und nahezu perfekt spielenden Ball-Artisten über Kraft, Disziplin und Ausdauer zu gewinnen? Offenbar nicht, die deutschen Spieler bewiesen einmal mehr, dass Fußball im Team gewonnen wird und der Siegeswille manche Unsicherheit am Ball ausbügeln kann. Als dann Podolski mit seinem Schuss aus 22m Entfernung den germanischen Torreigen in der 5. Minute eröffnete, begannen die schaurigsten 85 Minuten des spanischen Fußballs. Ein 1:0, 2:0, sogar ein 3:0 hätten wir noch verkraftet, aber das wir am Ende eines wundervollen Turniers von den deutschen Adlern mit 5:2 nach Hause geschickt werden, ist der Tiefpunkt unter den Augen unseres Königs. Bravo Deutschland!

England: Immer wieder Deutschland! Die Sturmtruppen des europäischen Fußballs hatten sich bereits in der 5. Minute mit einem kraftvollen Schuss von Podolski den Respekt der Schönspieler aus Spanien erarbeitet. Wie immer wenn Deutschland in einem Finale steht, geben sie alles um als Sieger der Schlacht und des gesamten Turnierkrieges vom Platz zu gehen. Feldmarschall Löw hatte seine Panzertruppe perfekt für die Schlacht vorbereitet und die Hunnen ließen sich nicht von den Spaniern in ihre Schützengräben zurückdrängen.

Ballack, Podolski, Klose, Lahm und Neuville heißen die Totengräber des spanischen Fußballs, die Tore von Torres in der 87. und 89. Minute konnten am Ende nichts mehr am diesen grausamen Tag ändern. Die Pickelhauben aus Berlin haben erneut triumphiert und Europa schaut erstaunt auf die kraftvollen Fußballsoldaten des DFB.

Frankreich: Der Traum vom zweiten Titel in einem Finalspiel sollte die spanischen Spieler eigentlich beflügeln, aber der unbedingte Siegeswille einer diszipliniert und kraftvoll auftretenden deutschen Mannschaft machte die Spanier schnell zu einer unkoordiniert vor sich hinzauberten Fußballschule. Was haben die spanischen Spieler nicht alles in den vorherigen Spielen an schönen Fußball gezeigt! Ganz Europa freute sich auf ein Fest der Ball-Artisten über die Techniker aus Deutschland. Nun zeigte sich aber, dass Technik, Disziplin und ein echtes Team, ein L´Equipe Allemand, jeden Gegner bezwingen kann. Applaus für Jogi Löw und seine Mannschaft, wer Spanien mit 5 Toren von fünf unterschiedlichen Spielern in einem EM-Finale besiegt, der hat gute Arbeit geleistet. Deutschland ist eben immer ein Favorit und immer für eine gute Leistung zu haben. Frankreich freut sich mit seinen deutschen Freunden über den vierten Titel und weint mit seinem spanischen Nachbarn über einen Abend wie in Spanien nicht verdient hat.

Polen: Spanien das tut so weh, warum habt ihr die Deutschen als Sieger vom Platz gehen lassen. Ganz Polen zitterte mit Euch, aber es gab wohl kein Mittel gegen diesen, zugegeben technisch sauberen und von Disziplin geprägten, Fußball.

Italien: Porca Miseria! Aber Deutschland hat unsere Ehre ein wenig gerettet. Mille Grazie Ballack, Podolski, Lahm, Klose, Neuville. Der vierte Titel in Europa! Wir haben aber schon den vierten Weltmeistertitel und holen bald den fünften Stern auf die Trikots der Azzuri – gegen Deutschland im Finale in Südafrika.

Schweiz: Jogi Löw hat die deutsche Fußballmaschine perfekt geölt. Mit seinem Maschinisten Hansi Flick hat er alle Einzelteile der deutschen Fußballdampfmaschine perfekt in Schuss gebracht. Alle Teile griffen dann auch auf dem Rasen des Ernst-Happel-Stadions perfekt ineinander und jeder Bolzen bewegte sich an die richtige Stelle. Da die deutsche Mannschaft ihr Quartier in der Schweiz aufgeschlagen hatte, haben wir sicherlich auch unseren Teil zu diesem triumphalen Sieg der mit dem sensationellen Weitschuss von Lukas Podolski in der 5. Spielminute begann, beigetragen. Die Spanier haben sich zu lange zu unerfolgreich gegen die forsch stürmenden Deutschen gewehrt und erst in der 87. Minute ihre Anwesenheit in diesem Finalspiel gerechtfertigt. Unter den Augen des spanischen Königs mussten sich die Kicker von der iberischen Halbinsel eine der größten Klatschen ihrer Fußballgeschichte abholen. Verdient hatten sie das nicht, aber passiert ist es trotzdem.

trikot und fahne für den sieg der dfb-elf liegen bereitJa, ich weiß klingt ein wenig überheblich, aber in der Urlaubslaune kann so was mal in die Tastatur fließen.

Wir sind hier übrigens bestens auf das Finale eingestimmt. Bei ca. 30 Grad und Sonnenschein fiebern wir dem Anpfiff um 21.45 Uhr (griechischer Zeit) entgegen. Wir haben den gleichen Tisch wie am Mittwoch reserviert, der „Lucky Table“ und aus abergläubischen Gründen gehen die Überlegungen soweit die Speisen-/ und Getränkefolge exakt wie am Mittwoch zu zelebrieren.

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