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Zurück bei der Ausredenbahn – Willkommen in DB Land

Ich sitze wieder in einem Zug der DB AG, dem Unternehmen das demnächst an die Börse gehen will. Bitte? Börse? Dienstleistung!

Hallo Hartmut, Du bist doch der Onkel an der Spitze von dem lustigen Unternehmen mit den schicken Zügen und den muffeligen Zugbegleitern. Ich habe gerade recht angenehm 11 Stunden in Zügen der TrenItalia und der SBB verbracht, nicht immer gerade auf dem Höhepunkt der Einrichtung der Züge, dafür aber mit freundlichem und netten Zugpersonal und vor allem „PÜNKTLICH“!

Ich habe es geschafft von Casola einem Kaff in der Toskana bis nach Zürich mit ca. 5 Minuten Verspätung zu kommen, weil irgendwo hinter dem Gotthard was passiert ist. Dann komme ich in Zürich an und will mich in die Hände meiner heimischen Bahn begeben, ein schöner ICE, Ledersitze, Steckdosen und all der nette Firlefanz mit dem die DB AG den Businessreisenden glücklich machen möchte. Alles steht an Gleis 13 im HB von Zürich, nur kein ICE, dafür eine Garnitur der SBB für den Regionalverkehr als Ersatzzug bis Basel SBB. Gut, zugegeben, die Kollegen der SBB haben auch nichts zu dem Grund gesagt, warum da jetzt kein ICE steht, aber stattdessen ein Ersatzzug!

Nun, in Basel an Gleis 11 steht er dann der ICE gen Frankfurt, alte Zugbegleiterhefte drin, kaum durchgesaugt, die Reservierungsschilder nicht aktuell. Der Zugbegleiter kommt und ich traue mich mal nachzufragen warum der Zug den nicht schon in Zürich einsatzbereit gewesen ist.

Falsche Frage! Ich werde angemuffelt ob ich keine Nachrichten gehört habe, umgestürzte Bäume, Unwetter und so wird mir entgegengeworfen in einem Ton der sich gewaschen hat.

Wie gesagt lieber Hartmut Mehdorn, ich habe bereits 11 Stunden im Zug hinter mir, die Informationsschuld liegt wohl bei Ihrem Unternehmen, bis jetzt, 20 Minuten im Zug, habe ich nichts gehört außer dem Rüffel auf meine Frage. Schicke Züge mit Steckdosen sind nicht alles. Machen Sie ihre Personal mal fit für die Dienstleistungsgesellschaft und sorgen für ordentliche Kundeninformation, dann klappt das auch mit dem Kunden, ansonsten fliege ich demnächst nach Italien statt den Zug zu nehmen.

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