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Die Schatten eines langen Messetags

Die 59. Frankfurter Buchmesse geht in die Zielgerade, noch zwei Tage schaut nicht nur die literarische Welt auf die Frankfurter Buchmesse.

Mit der Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Saul Friedländer am Sonntagmorgen werden sich auch wieder die Augen der politischen Welt auf Frankfurt richten. Was wird gesagt und wer ist alles vor Ort in der Frankfurter Paulskirche, dem Hort des ersten deutschen Parlaments.

In den Hallen werden die letzten Champagnerflaschen entkorkt werden und die Jäger & Sammler aus dem normalen Besuchspublikum werden versuchen noch ein Buch zu günstigen Preisen zu erstehen. Dabei weiß doch jedes Kind, dass Bücher in der Buchhandlung gekauft werden und nicht auf der Messe!

Die großen Deals sind bis zum Sonntag alle abgeschlossen und gegen 16.30 Uhr werden dann alle ganz langsam mit dem kleinen Abbau beginnen. Die Ministände der Kleinstverlage-/Autoren werden schon ab Samstagnachmittag verwaist sein, denn kein Agent und Verleger wird sich an den Publikumstagen noch ernsthaft um eine Entdeckung bemühen.

Aus diesem Grund ist der Freitagabend der ideale Abend um eine gute Flasche Wein zu öffen, die langen Messetage von Frau Mainbube vorüberziehen zu lassen und die langen Schatten, was nicht negativ gemeint ist, der vorhergegangen Tage noch einmal an sich vorbeiziehen zu lassen und Kraft für die nächsten 48 Stunden zu sammeln.

Wir haben das auch in diesem Jahr wieder gemacht und einen Peter Lehmann Eight Songs aus dem Jahr 1996 geöffnet, dieser Wein erschien uns einer idealer Begleiter für eine kleine Diskussion über die Buchwelt des Jahres 2007.

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