Mainhatten

Frankfurt die kalte Stadt der Banker, Mörder & Sexualverbrecher

Gespiegeltes Mainhatten Frankfurt ist eine kalte, uninteressante und wenig attraktive Stadt in der es vor lauter habgieriger Banker, rasenden Mördern und miesen Sexualverbrechern die es auf Edelprostituierte abgesehen haben nur so wimmelt.

Dieses Bild müssen die Leser der auf dem Markt erhältlichen Frankfurt-Krimis haben, wenn sie nicht selber in dieser Stadt wohnen. Immer mehr Autoren drängen mit Romanen auf den Markt die in Frankfurt spielen. Aktuell habe ich ein Buch von Stefan Bouxsein auf dem Tisch liegen, sein Roman „Das falsche Paradies“ spielt auf jeden Fall vor exakt dem oben geschilderten Hintergrund. Eine junge Edelnutte ist ermordet worden und wo hat sie gearbeitet, wenn sie nicht gerade im horizontalen Gewerbe der Großstadt ihr Einkommen aufbesserte? Natürlich bei einer Bank!

Andreas Franz (Bücher von Andreas Franz bei Amazon) hat vor einigen Jahren mit seinem Buch „Die Bankerin“ damit begonnen Frankfurt in ein dunkeles Licht aus habgierigen Bankern und Menschen aus der Prostituiertenszene zu tauchen, nicht direkt in seinem Roman „Die Bankerin“, aber die nachfolgenden Romane zeichnen von Frankfurt und seinen Menschen nicht immer ein sehr positives Bild, wenn da nicht immer die tapferen Ermittler wären, die wieder für Helligekeit in dieser dunkelen Stadt sorgen.

Und in letzter Zeit ermitteln sie in allen Romanen aller Frankfurter Krimiautoren auch immer schön brav aus dem neuen Frankfurter Polizeipräsidium. Wenn ich mich so durch die Frankfurt Krimis lese, dann habe ich fast den Eindruck die Pressestelle der Frankfurter Polizei unterstützt die Autoren mit allen Kräften um das neue Präsidium in einem möglichst positiven Licht erscheinen zu lassen. Nur bei den Krimis von Frank Demant, die alle in Sachsenhausen spielen, ist das auf der nördlichen Mainseite gelegene Präsidium kein großes Thema, welches zusammenaddiert mehrere Seiten in fast jedem Frankfurt-Krimi von Franz & Co. füllt.

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