Markt & Wirtschaft

Gammelfleisch: Sind wir nicht selber Schuld?

Seit in einem Kühlhaus bei München vier Jahre altes Fleisch, u.a. für Döner, gefunden wurde und auch in einem weiteren Btrieb in Niederbayern verdorbene Ware sichergestellt wurde, ist die Aufregung gross.

Es werden härtere Starfen gefordert, Berufsverbote. CSU-Parteifreunde giften sich gegenseitig in Nachrichtensendungen an: In diesem Fall Minister Seehofer und sein bayerischer Parteifreund Schnappauf.

Schnell heißt es die Kontrollen seien zu lasch, die Strafen zu niedrig und überhaupt hätten die Politiker sich nicht um das Thema gekümmert.

Sicherlich könnten die Täter, auch mit geltenden Gesetzen, hart bestraft werden, aber da wir in einer Marktwirtschaft leben muss auch einmal die Frage erlaubt sein wie es dazu kommen kann, dass solches Fleisch überhaupt angeboten wird und auch von Betrieben abgenommen wird.

Schon seit längerer Zeit herrscht in vielen deutschen Städten ein mörderischer Preiskampf im Dönermarkt. Da werden Döner zu Preisen angeboten über die sich der preisbewusste deutsche Verbraucher freut, aber nun offensichtlich ein weiteres Mal die Quittung vorgelegt bekommt.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.