Qype: Kraut & Rosen in Frankfurt am Main

Geschrieben von am 18. Januar 2012 | Abgelegt unter Dies und Das

Frankfurt am MainShoppingBlumenDienstleistungenHaus & Garten

Bei Kraut und Rosen erhalten die Kunden kein Blumeneinerlei, sondern Blumensträuße die mit Pfiff gemacht sind. Wie der Name schon sagt wird hier viel mit Kraut und Rosen gemacht, aber auch alle anderen Blumenarten kommen hier mehr als gut zur Geltung.

Das Team ist sehr nett und freundlich. Sonderwünsche werden immer ohne Probleme erfüllt und ein individueller Blumenstrauß wird mit viel Wert auf gutes Aussehen gebunden. Die Blumen halten sich recht lange und somit hat der Käufer und/oder der Empfänger der Blumen immer viel Freunde an dem grünen Gruß.

Neuerdings wird auch die Mastercard akzeptiert, was ich allgemein unter Servicegesichtspunkten für sehr gut empfinde.

Mein Beitrag zu Kraut & Rosen – Ich bin Mainbube – auf Qype

Warten am Hauptbahnhof

Geschrieben von am 13. Januar 2012 | Abgelegt unter Leben in Frankfurt am Main

Warten am Hauptbahnhof

Abendstimmung am Frankfurter Hauptbahnhof, wenn der Winter nicht richtig kommen will, die Lichter grell leuchten und eine Stadt auf die Nacht wartet. Mehr Bilder gibt es hier!

Das Leben ist ungerecht

Geschrieben von am 12. Januar 2012 | Abgelegt unter Fitzelchen

Jan-Christian Schönebach schaute aus dem Fenster, so wie er es jeden Tag tat. Er schaute immer aus dem Fenster, er hatte immer einen Fensterplatz und daher konnte er immer aus dem Fenster sehen. Er stand jeden Arbeitstag und auch Samstags wenn er seine Einkäufe in der Stadt erledigte 10 Minuten vor der Abfahrt der S-Bahn am Bahnsteig, wenn sie dann bereitgestellt wurde, dann hatte Jan-Christian Schönebach seinen Fensterplatz im dritten Wagen in der zweiten Sitzreihe, der Platz links in Fahrtrichtung. Bis er seine Zielstation erreichte wechselte sich das Dunkel des Tunnels viermal mit dem Licht der unterirdischen Stationen ab, dann wieder Tageslicht.

Wenn die Station an der er aussteigen musste sich näherte, dann faltete Jan-Christian seine Zeitung, er hatte das Abonnement von seinen Eltern übernommen, fein säuberlich und steckte sie in die vordere Einschubtasche seiner Aktentasche, welche er bereits mehr als 17 Jahre als seine einzige treue Begleiterin bezeichnen konnte.

Die Rolltreppe wurde mit sieben Schritten erreicht, dann blieb er links stehen und die anderen konnten rechts gehen, die Hektiker die immer eine Bahn zu spät nahmen um pünktlich am Arbeitsplatz zu sein. Für ihn begann jeder Tag an seinem Arbeitsplatz zehn Minuten vor seiner Zeit. Er hatte keinen Stress und erledigte seine Arbeit routiniert und mit allergrößter Sorgfalt.

Um 12.30 Uhr ging er mit seinen Kollegen in die Kantine, nach 40 Minuten saß er wieder an seinem Schreibtisch und gönnte sich die einzige Unkorrektheit seines Arbeitslebens; er trank einen kleinen Schluck Single Malt mit einem Spritzer Wasser.

Exakt um 16.45 Uhr verabschiedete er sich von den Damen am Empfang und fuhr nach Hause, jeden Tag in der Woche – ohne Ausnahme!

Als Jan-Christian Schönebach an diesem Freitag die Drehtür hinter sich ließ, wusste er intuitiv, dass an diesem Tag noch etwas passieren würde. Es hatte sich bereits auf der Fahrt zur Arbeit angedeutet, den ganzen Tag über verstärkt und nun am Ende der Arbeitswoche, am Ende des Arbeitstags spürte er das etwas passieren würde, was sein ganzes Leben verändern könnte. Innerlich spürte er eine Katastrophe auf sich zurollen. Nur mit der Routine seines Lebens konnte er dieses ungute Gefühl beiseite schieben. Seine Routine und sein Plan gaben ihm den nötigen Halt.

Wie jeden Freitag machte er sich zwischen 18.10 Uhr und 19.15 Uhr für den Abend zurecht. Er duschte, rasierte sich ein zweites Mal und nahm eines der weißen Hemden aus der Reinigung, zog es an, roch an ihm und spürte die Kraft die von dem Hemd ausging. Er zog den guten Anzug an, band sich eine der Krawatte die zur Jahreszeit passte, kontrollierte die Sauberkeit der schwarzen Schuhe und lächelte dann in den Spiegel, streichelte über das Bild seiner Eltern, welches neben dem kleinen Lichtschalter befestigt war. Er atmete tief ein, zog die Tür hinter sich zu und ging zur Bushaltestelle.
Den ganzen Beitrag lesen »

Adé – Du schöne Tanne

Geschrieben von am 5. Januar 2012 | Abgelegt unter Dies und Das

Wo eben noch der Christbaum stand,
von Lichtern hell erstrahlt,
sich jeder seinen Traum gemalt,
jeder seine Geschenke fand.

In jedem Haus ein besonderer Ort,
wo eben noch die Engel sungen,
der Klang der Weihnacht ist erklungen,
da heißt es nun „der Baum muss fort“!

Als Zeichen für den besonderen Traum,
den Gedanken von Frieden auf Erden,
frohe Stunden, frei von Krankheit und Beschwerden,
nun muss er aber weg der Baum.

Früher kam die Müllabfuhr,
heute ist es Knut.
Wintersale
statt
Seelenheil!

Ohne Baum ist nun das Heim,
endlich kann die Putzfrau wieder rein,
wir alle freuen uns auf das Osterfest,
dann fr(essen) wir den Rest.

Adé – du schöne Tanne!

Tschöö 2011 – Hallo 2012

Geschrieben von am 31. Dezember 2011 | Abgelegt unter Dies und Das

Wieder ein Jahr rum und neue 365 Tage klopfen bereits ganz heftig an die Tür. In diesem Jahr darf das neue Jahr übrigens lauter „Hallo“ rufen, denn durch die europäischen Richtlinie 2007/23/EG darf auch in Deutschland mit bis zu 500g Schwarzpulver in Böllern geballert werden. Damit passen sich die europäischen Feuerwerker den Bankern an, denn die haben es in 2011 bereits auch richtig krachen lassen und da durfte es auch gerne mal ein Gramm mehr Euros sein, als zuerst bestellt.

Ansonsten sind wir nicht Frauenfußballweltmeisterin geworden, dafür hatten wir in Frankfurt am Main(ufer) einige sehr schöne Tage mit einem gelungenen Showprogramm, wobei sich das neue Jahr 2011 am Main gleich mit einem fulminanten Hochwasser zu Wort meldete, blieb es sonst rund um den Main recht ruhig. Es wurde weniger gegrillt, denn der Sommer fiel wohl noch ins restliche Hochwasser.

Ins Wasser fiel auch die Frankfurter Verdunkelung am 26. März im Rahmen der Earth Hour, denn Frankfurt blieb lieber hell anstatt sich zu verdunkeln.
Verdunkelt wurde dafür gegen Jahresende einiges in Schloss Bellevue, aber das liegt glücklicherweise in Berlin und nicht in Frankfurt, somit musste sich kein Frankfurter Banker zum Jahrhundertkredit unseres Bundespräsidenten zu Wort melden, wobei bei 4% hätte ihm jeder Sparkassenberater noch einen Zinsvorsprung verschaffen können, als Staatsdiener sind 4% eigentlich kein Spitzensatz und somit den ganzen Ärger nicht wert.

Spitzen Sätze müssen wir dafür in 2012 bei den Müllgebühren berappen, mehr als irgendwo anders in Germanien müssen wir für die Entsorgung unseres Drecks zahlen, dabei machen wir doch schon deutlich weniger Dreck, z.B. rund um den Friedberger Platz. Neuerdings eine befriedete Zone, nachdem am Anfang des Jahres der Kampf der Generationen um den freien Raum tobte. Da wehrten sich ganz alte Grüne, die früher möglichst viel Freiraum haben wollten, gegen die junge und liberale Partyjungend der Großstadt die sich überhaupt nicht an die Auflagen des schwarz-grünen Ordnungsblocks aus dem Römer halten wollten.

An die Anweisungen der Römerregierung hielten sich auch die Kicker der Eintracht nicht und stiegen auf das Niveau des FSV ab. Welche deutsche Großstadt hat schon zwei zweitklassige Bundesligamannschaften, der Trend geht eben zum Zweitverein, da sind die Derbys auch schöner.

Dafür durfte Frankfurt im Konzert der großen Bilder mitspielen, egal ob sich Sarkozy plötzlich in der Alten Oper tummelte, oder die EZB zum Symbol der Krise des Euros wurde, immer wieder Frankfurt.

Frankfurt wird wie New York occupied und ist damit dem großen Vorbild nahezu ebenbürtig, das hoffen auch die Börsianer der Deutsche Börse AG, die sich gerade nach Big Apple einkaufen.

Und 2012 wird es sicherlich wieder ganz kuschelig in der kleinsten Metropole der Welt, wenn wir die EM in Polen gewinnen, wieder am Main chillen und grillen und uns im März gegen den Fluglärm und mehr Ruhe im Boot entscheiden ohne dabei die wirtschaftlichen Interessen der Stadt zu vergessen 

Und heute Nacht können wir uns alle an den Händen fassen und es wie die Inselbewohner machen:

Gegen Ende des Liedes singen unsere europäischen Nachbarn noch “God save the Pfund” oder so….

Frohe Weihnachten

Geschrieben von am 24. Dezember 2011 | Abgelegt unter Dies und Das

Wieder einmal ist es soweit; die Strassen leeren sich kurzzeitig und es kehrt eine gewisse Ruhe im öffentlichen Raum ein. Züge, Busse, Autos und Flugzeuge bringen die letzten Weihnachtsreisenden zum Ziel ihrer Reise, in den meisten Fällen hoffentlich pünktlich und ohne Aufregung. In den Stuben werden die Bäume geschmückt, die Hemden aufgebügelt und die Tische für das Abendessen vorbereitet. Es herrscht die angespannte Ruhe vor der Christmette und der Bescherung und dem besinnlichen Zusammensein.

Die Ruhe die wir uns heute an den Weihnachtstagen gerne gönnen, hatten Maria und Joseph damals nicht. Sie haben weder einen Platz in der Herberge bekommen, noch hatten sie Hilfe in den Stunden der Geburt. Da geht es den meisten Menschen bei uns in Europa viel besser, abgesichert durch eine wehrhafte Demokratie und der Zusicherung der individuellen Freiheiten können wir ohne Angst die Heilige Nacht verbringen.
Den ganzen Beitrag lesen »

Wer braucht schon England?

Geschrieben von am 9. Dezember 2011 | Abgelegt unter Dies und Das

Das ehemalige Empire versucht in der Person von David Cameron seinen Einfluss in Europa geltend zu machen und wehrt sich gegen die Rettung des Euro und will Einstimmigkeit in Finanzfragen.

Ein Land das sich schon immer gegen die Union gestellt hat, beim Euro nicht dabei ist und seine eigene Wirtschaft vollkommen monothematisch auf Dienstleistungen rund um den Finanzsektor aufgebaut hat, möchte nun auf Kosten der anderen Länder seine eigene desolate Lage schützen.

Wer braucht Großbritannien denn wirklich in der EU, so richtig niemand. Warum steigen die Briten denn nicht aus, wenn alles so schlimm ist. Schengen und der Euro sind für GB keine Option, der Tunnel unter dem Kanal ist mehr eine Bedrohung für die Briten, als eine Erleichterung zu reisen.
Ich finde UK sollte endlich aus der EU austreten und die Kontinentaleuropäer könnten schneller vorankommen ohne die Bremser von der Insel.

Qype: Muret la barba in Berlin

Geschrieben von am 8. Dezember 2011 | Abgelegt unter Dies und Das

BerlinEssen & TrinkenRestaurantMediterran

Knuffiger Laden in Mitte mit dem gewissen Esprit von italienischer Lustlosigkeit die sich mit Berliner Schnauze paart. Die Weinauswahl ist toll und das Essen ist gut, keine italienische Spitzenküche, aber gute italiensische Hausmannskost. Die Jungs im Service sind freundlich und haben ein Faible für die Damenwelt. Daher fällt der Service manchmal etwas besser aus, wenn frau bestellt statt der Begleitperson.

Mein Beitrag zu Muret la barba – Ich bin Mainbube – auf Qype

Qype: L’Osteria in Frankfurt am Main

Geschrieben von am 6. Dezember 2011 | Abgelegt unter Kulinarisches, Leben in Frankfurt am Main

Frankfurt am MainEssen & TrinkenRestaurantItalienisch & Pizza

Vapiano mit Bedienung könnte eine kurze Beschreibung sein. Damit würde ich den Vapianos nicht gerecht, denn deren Pasta schmeckt, zumindest mir (wenn ich denn mal da bin), besser.

Die L´Osteria ist sicherlich eine Bereicherung für den Westhafen mit seinen eher auf etwas besser gefüllte Geldbeutel ausgelegten Gastronomiebetrieben (ich verweise in diesem Zusammenhang auf meine Kritik zum Chalet, die eine günstigere Alternative sein könnten, wenn die Küche es denn könnte). Somit stellt sich die Frage nach dem Gang zur IG-Metallkantine nicht ganz so oft, wenn es um die auszugebende Geldsumme für eine Mahlzeit geht. Wobei wenn ich dann an das Preis-/Leistungsverhältnis denke, dann gewinnt hier eher die Kantine und ihre Köche.

Zurück zum italienischen Fast-Food-Betrieb im Westhafen. Die Bestuhlung erinnert an ein dunkel eingerichtetes IKEA-Restaurant und die Essenszubereitungsstätten sind gut sichtbar im Open-Kitchen-Style angeordnet. Die Bedienungen sind flott, manchmal zu flott, da wird dann schon mal abgeräumt während andere Mitgäste noch den Teller gut gefüllt haben.

Es gehört sicherlich zum Konzept jugendlich und flott daherzukommen, dementsprechend ist der Service dann eben auch flott bemüht die Tische abzuräumen, was unter dem Gesichtspunkt der Mehrfachbelegung in der mittäglichen Stoßzeit sicherlich auch Sinn macht, zumindest kurzfristig, denn langfristig möchte ich zumindest gerne in Ruhe aufessen und dann weiter bedient werden, bzw. den Platz abgeräumt bekommen haben, wenn auch alle Mitesser fertig sind. Und mit einer gewissen Langfristigkeit lassen sich aus meiner Sicht Kunden besser gewinnen als mit einem Husch-Husch-Service.

Das flotte Prinzip wurde auch bei der Bestellung der abschließenden Heißgetränke beibehalten; zwei Personen hatten ihre Teller noch vor sich stehen, davon befand sich einer noch in der aktiven Nutzung, und wir wurden schon nach unseren letzten und abschließenden Wünschen gefragt. Wir konnten die bemüht freundliche Servicekraft dann noch etwas einbremsen und bekamen gemeinsam unsere heißen Getränke.

Das Essen in der Gesamtwertung hat sich gerade so die drei Sterne erarbeitet, hätte ich den etwas lieblosen Salat in der Einzelwertung gehabt, dann hätte hier ein kleiner Stern alleine leuchten müssen.

Die Nudeln sind Nudeln sind irgendwie Nudeln mit Safran und Lachs gewesen, keine Kunst, aber sie haben satt gemacht. Den Vergleich mit der Kantine hatte ich bereits weiter oben vollzogen.

Fazit: Da es auch mit der Rechnung flott ging, gibt es für die Geschwindigkeit des “Gäste wieder aus dem Lokal bekommen” glatte fünf Sterne, und für Speis und Trank und das irgendwie vernünftige Preis-/Leistungsverhältnis die drei Sterne, die aber nicht gerade hell am Gastrofirmament leuchten.

Wenn ich Nudeln essen möchte und vernünftigen Wein dazu haben mag, dann weiß ich wo ich hingehe, im Westhafen und in anderen Stadtteilen, die L´Osteria wird aber kein Stammlokal für meine Mittagspause werden, dann gehe ich lieber die wenigen Schritte Richtung Kantine.

F

Mein Beitrag zu L’Osteria – Ich bin Mainbube – auf Qype

Was passiert im Westhafen?

Geschrieben von am 6. Dezember 2011 | Abgelegt unter Leben in Frankfurt am Main, Rund um den Arbeitsplatz

Der Winter lässt noch auf sich warten und so konnte auf der Westhafenmole großes Baugerät aufgefahren werden.

Die Bagger wühlen sich durch das Erdreich und so schreiten die Bauarbeiten recht flott voran. Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem was da gebaut werden soll.

Die Spekulationen unter den Bewohnern des Westhafens und ihrer Gäste in den Büros gehen von einer gemischten Nutzung Restaurant/Wellness bis zum Supermarkt. Ein Restaurant würde an dieser Stelle sicherlich Sinn machen, denn der Ausblick von einer eventuellen Terrasse wäre natürlich fantastisch. Ein Wellnesstempel könnte auch Sinn machen, aber beide Varianten hätten einen entscheidenden Nachteil, welcher bei einem Supermarkt noch größer wäre: Es fehlen Parkplätze!

Und somit könnte die letzte Spekulationsvariante aus der Kassenschlange im ReWe sogar Sinn machen, denn es wurde vermutet es würde ein Parkhaus gebaut.

Ein schöner Standort für eine hässliche Notwendigkeit, die hoffentlich nicht gebaut wird.

Der Winter wird die Bauarbeiten sicherlich bald stoppen und der Frühling wird uns dann sicherlich Klarheit bringen, außer eine meiner Leserinnen oder ein Leser wissen es besser und können für Aufklärung sorgen.

Nächste Einträge »