Frankfurts freundlichster Fahrer

Geschrieben von Mainbube am 8. Februar 2010 | Abgelegt unter Leben in Frankfurt am Main, Nahverkehr

Gerade im Bus sitzend fällt mir ein Plakat für die Aktion “Frankfurts freundlichster Fahrer” ins Auge.

Diese Aktion ist ja wohl ein Witz, denn das Freundlichkeitsniveau von Frankfurts Busfahrern bewegt sich eher im Bereich der Null-Grad-Grenze, denn an dem Niveau eines Feuerwerks der Heiterkeit.

Damit könnte bei dieser Aktion sogar ein Fahrer gewinnen der seine Fahrgäste bei Minustemperaturen lieber an der Haltestellen frieren lässt!

Als regelmäßiger Nutzer des ÖPNV muss ich sagen, dass Freundlichkeit aus Prinzip keine tragende Rolle im Geflecht der Servicemassnahmen spielt, ebenso wenig wie eine vernünftige, die Nachfrage stimulierende, Preispolitik.

Vielleicht sollten die Busunternehmen in Frankfurt ihren Angestellten einen Deutschkurs spendieren, denn auftretende Irritationen zwischen Kunde und Fahrer könnten schon dadurch gelöst werden, dass sich die beiden Parteien miteinander verständigen können. Dies könnte die Freundlichkeit enorm steigern!

Nachbarschaftsstreit

Geschrieben von Mainbube am 6. Februar 2010 | Abgelegt unter Dies und Das

Unsere Nachbarn hassen sich öfter als sie sich lieb haben. Hass ist mir vor allem am frühen Morgen zu laut, da habe ich eher Verständnis für lautstarke Wortmeldungen beim Sex!

Drei Nächte nächtliches Töpfe und Vasen durch die Gegend gewerfe brauche ich so schnell nicht wieder.

Versöhnungssex wünsche ich ihnen vom ganzen Herzen!

Großstörung bei der Frankfurter S-Bahn

Geschrieben von Mainbube am 5. Februar 2010 | Abgelegt unter Die Bahn, Nahverkehr

Es gibt Dinge die wir alle extrem ungern lesen, besonders dann, wenn es schon nach 0.00 Uhr ist. Die Großstörung ist übrigens ein Stellwerksausfall am Frankfurter Hauptbahnhof, mit der Konsequenz von bis zu 40 Minuten Verspätung bei den Zügen der S-Bahn!

Eine Kommissarin und eine Bachelorette ließen die Hüllen fallen.

Geschrieben von Mainbube am 31. Januar 2010 | Abgelegt unter Erotik und alles was Traffic bringt, Neues aus Playboy und Penthouse

Offenbar will der Playboy in diesem Jahr an der nackten Promifront mit vielen guten Taten die Leser von seiner Qualität überzeugen. Der Start in das neue Playboyjahr ist den Machern auf alle Fälle mit den erotischen Bildern von Simone Thomalla gelungen. Die bildhübsche Tatortfrau aus Leipzig beweist einmal mehr, dass erotische Aktfotografie keine Frage des Alters ist. Die Bilder von Simone Thomalla sind eine attraktive und sehr erotische Komposition von Fotografien eine Frau im besten Alter.

Verdammt schwer hat es in diesem Zusammenhang, das Playmate des Monats. Die Hannoveranerin Katie Steiner muss sich in der Ausgabe mit Frau Thomalla messen lassen. Sicherlich ist die 26-jährige Blondine eine ebenfalls attraktive Erscheinung und hat auch den Titel Playmate verdient, aber eingekeilt zwischen Brasilianerin Paz Moreno und ihren auf Sommer, Sand und Meer lustmachenden Bildern ist es schon schwer noch heller zu strahlen als die dunkle Simone und die helle Brünette vom brasilianischen Strand.
Der Playboy überzeugt aber in der Februarausgabe nicht nur mit schönen Bildern, auch inhaltlich, also textlich inhaltlich, hat er diesmal einiges zu bieten. Etwas reiserisch geht es auf der Titelseite um das Thema „Sex zu Dritt“ und was wir darüber wissen sollten, wer also hier einmal ganz oberflächlich in das Thema einsteigen will: Es liest sich alles ganz lustig!
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Plastik oder Glas? Die Wasserflaschenumfrage.

Geschrieben von Mainbube am 29. Januar 2010 | Abgelegt unter Blogumfrage

palstik oder glas, woraus trinkt ihr euer wasser lieber? Neulich führte ich mit Twinmom ein Gespräch über den Geschmack von Wasser. Es ging dabei nicht um den Gehalt bestimmter Mineralien, sondern rein um die Ummantelung des Wassers. Entweder mit Glas oder Plastik. Wir wurden uns schnell einig, dass Wasser aus Glasflaschen besser schmecken würde.

Wie sehr ihr das? Plastik oder Glas? In der Blogumfrage könnt ihr abstimmen.

Abgeschleppt: Oberleitungsschaden bei Kassel

Geschrieben von Mainbube am 27. Januar 2010 | Abgelegt unter Die Bahn

Kurz vor Kassel, der Ersatz-IC kommt zum Stehen. Knacks, Knacks, wir haben einen Oberleitungschaden….

..Knacks, Knacks, dieser Zug wird in Kassel enden.

..Knacks, Knacks, dieser Zug wird von einer Ersatzlok in den Bahnhof geschleppt werden….

90 Minuten später…Knacks, Knacks, die Ersatzlok ist leider noch nicht eingetroffen…

120 Minuten Später..Knacks, Knacks, die Ersatzlok ist nun da und in ca. 20 Minuten geht es weiter…

Knacks, Knacks…alle Wetter die Bahn!

Hohe Streckenauslastung: RMV immer dümmer

Geschrieben von Mainbube am 26. Januar 2010 | Abgelegt unter Nahverkehr, mobil gebloggt

“Aufgrund von hoher Streckenauslastung kommt es im S-Bahnverkehr zu Verspätungen”, so knattert es am Lokalbahnhof mal wieder aus dem Lautsprecher.

Hohe Streckenauslastung bei der S-Bahn? Klingt so, als ob plötzlich ganz viele zusätzliche Züge unterwegs seien. Was bei einem nach Fahrplan (!) fahrenden Verkehrsunternehmen eher ein ungewöhnlicher Fall ist.

Es ist einfach eine dummdreiste Ausrede, weil nach ca. 1 Monat Winterwetter dem RMV die witterungsbedingten Verspätungen keiner mehr abnimmt.

Es zeigt einmal mehr für wie blöd Bahn und RMV ihre Kunden halten. Vielleicht sollten die zuständigen Manager einfach die Wahrheit sagen: “Wir können es nicht wirklich, versuchen es aber.”.

Der RMV ist einer der teuersten Verkehrsverbünde in Deutschland, nach meinem Eindruck auch einer der am schlechtesten geführten.

Dieter Wedel ein Plagiator auf Kosten der Gebührenzahler?

Geschrieben von Mainbube am 24. Januar 2010 | Abgelegt unter Auf der Leinwand und im TV

plagiat gier und wallstreet wedel Letzte Woche lief – Gier – in der ARD und Meister Wedel hat seine Hausaufgaben gut gemacht und sich das Filmepos zum Thema Gier, den Film Wallstreet, gut angesehen. Oliver Stone verfilmte mit Sharlie Sheen und Michael Douglas das Lehrstück zum Thema Menschen und die Sucht nach immer mehr Geld. Kurzum Gier ist ein altes Thema, vor Oliver Stone haben schon die alten Römer zum Thema Gier wahre und weise Worte gesagt. Ist doch die Aussage „Pecunia non olet“ schon uralt und sagt doch klar aus, dass die Form des Gelderwerbs egal ist, Hauptsache die Kasse stimmt.

Dieter Wedel hat sich also eine alte VHS-Kassette von Wallstreet in den Videorekorder gelegt und mal fleißig ein paar Redewendungen auf dem Ideenblock notiert. Dann hat er ein schönes Drehbuch gezaubert und der Gebührenzahler hat eine hochdotierte TV-Schmonzette über gierige Menschen alimentiert und TV-Onkel Wedel ein bisschen reicher gemacht. Gierig ist der Herr Wedel sicherlich nicht, denn wer so einfach ist und ein paar Zitate aus einem Klassiker abkupfert ist geistig eher ein bescheidener Mensch.

In den nächsten Tagen rechne ich mir mal meinen Anteil an der Wallstreet-Reloaded-Show aus und schick der ARD meinen Gebührenbescheid.

Bereits am Mittwochabend, während der Ausstrahlung des ersten Gier-Teils, hatte ich hier schon über die Nähe zu Wallstreet geschrieben. Die Welt am Sonntag hat meine Vermutung dann heute bestätigt. Dieter Wedel ist der intime Kenner und Umsetzer eines genialen Hollywoodklassikers auf das kleinbürgerliche deutsche ARD-Niveau. Mit den typischen deutschen Schauspielerverdächtigen wurde eine gierige Welt gemalt und dem deutschen Michel vorgespielt wie sie bunter nicht sein könnte, passend dazu durfte Frank Elstner als Star auftreten. Allein das ist schon Beweis genug für das wedelsche Niveau. Durchsichtig und ohne jedes Bemühen um Niveau wurden Gebührenzahlergelder verprasst.

Wedel und die ARD als sein Geldgeber haben sicherlich den Zeitgeist getroffen, aber etwas mehr Eigenkreativität bei Wedel und mehr Gründlichkeit bei der ARD hätte der Gebührenzahler schon verdient gehabt. Wer hier gierig ist und mit dem Geld anderer Leute verlässig umgeht ist somit doch recht deutlich geworden.

Warm ums Herz für Frankfurt: Nur die Liebe zählt

Geschrieben von Mainbube am 22. Januar 2010 | Abgelegt unter Auf der Leinwand und im TV, Erotik und alles was Traffic bringt, Leben in Frankfurt am Main

Mitten im Herz der pulsierenden Finanzmetropole Frankfurt machte heute ein Liebensmobil der besonderen Art auf sich aufmerksam. Das “Nur die Liebe zählt”-Mobil der gleichnamigen TV-Sendung hatte heute seinen Weg in das kalte Herz der Bänkerstadt gefunden.

Und? Die beiden frierenden Mädchen Damen vor dem Liebesmobil von Sat1 und Kai Pflaume konnten offenbar nur wenige der bonusgieren Frankfurter in den warmen Container der heißen Liebesschwüre locken und so hieß es für die beiden Animierdamen der schwülstigen Liebesbeweise – Stay cool !

das sat1 mobil von nur die liebe zählt stand in frankfurt - kai pflaume ist aber nicht zu sehen gewesen

Tötet das iphone die Kommunikation?

Geschrieben von Mainbube am 21. Januar 2010 | Abgelegt unter Dies und Das

In der S-Bahn sitzend denke ich an ein Gespräch mit Leserin A., diese besitzt kein mobiles Musikabspielgerät und bedauerte neulich, dass die Menschen nicht mehr miteinander reden.

Auf dem Weg zur Maloche, Schule, Uni oder Putzstelle kapseln sich die Menschen ab; so ihre Meinung.

Während ich gerade meine Blicke schweifen lasse und angefangen habe diese Zeilen in mein mobiles Tippgerät einzugeben, stelle ich fest: Es stimmt!

Da sitzen sie alle meine Mitreisende, einige ganz traditionell mit Zeitung (FR, FAZ, FNP, Bild und klar in Mainhatten die FT), einige mit einem Roman (junge Frauen meist mit was vampirigen) und manche mit dem starren Blick in die Morgenleere, welcher einige Stunden später vom Blick in die Leere des Abends abgelöst wird.
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